Geschäftlicher Versender

Update: Den Status des u.g. geschäft­li­chen Versenders gibt es mitt­ler­wei­le nicht mehr.

Seit dem 1. April 2016 fin­det in Deutschland fol­gen­de, stren­ge­re Maßnahmen nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 Anwendung:

  • Für in der Bundesrepublik Deutschland ansäs­si­ge regle­men­tier­te Beauftragte wird die Möglichkeit aus­ge­setzt, geschäft­li­che Versender gemäß Ziffer 6.5.1 des Anhangs zur VO (EU) Nr. 2015/1998 zu benen­nen.
  • Es ist unzu­läs­sig, in der Bundesrepublik Deutschland Sendungen in ein Luftfahrzeug zu ver­la­den, die allein den Sicherheitsstatus „SCO”, d.h. sicher aus­schließ­lich für Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, haben.

Hier die ursprüng­li­che (nun ver­al­te­te) Nachricht:

Nachdem das LBA vor Kurzem ver­öf­fent­licht hat, dass ein Geschäftlicher Versender min­des­tens eine Person mit einer 35Std. Schulung (Schulung für Luftsicherheitsbeauftragte gemäß VO (EU) Nr. 185/2010 Kapitel 11.2.2 und 11.2.5) benen­nen muss, ist zudem aktu­ell ver­öf­fent­licht wor­den, dass Geschäftliche Versender ein Sicherheitsprogramm zu erstel­len und fort­zu­ent­wi­ckeln haben .

Ein Muster Sicherheitsprogramm für geschäft­li­che Versender wird auf der Homepage des Luftfahrt-Bundesamtes im Bereich “wei­te­re Dokumente” zur Verfügung gestellt.