Nahrungsmittel und medizinische Güter fürs Krisengebiet Mosul

Mit der Hil­fe von First Class Zollser­vice und weit­eren beteiligten Unternehmen wur­den am 15. August ca. 20 Ton­nen Hil­f­s­güter ins Krisen­ge­bi­et Mosul im Nor­den des Iraks ver­schickt.

Genauer gesagt: in die Stadt Erbil, von wo aus die Flüchtlinge ver­sorgt wer­den, die aus Mossul kom­men. Seit Okto­ber 2016 sind mehr 900 000 Men­schen vor dem IS Ter­ror aus der Stadt geflüchtet. Das ist knapp ein Drit­tel der gesamten Stadt­bevölkerung.

Die Stadt Mosul war erst wenige Wochen zuvor (am 9. Juli) von dem IS Ter­ror-Regime befre­it wor­den. Durch die Kämpfe der ver­gan­gen 2 Jahre ist die Infra­struk­tur der Stadt völ­lig zer­stört.

Eine Folge davon ist eine drama­tis­che Lebens­mit­telk­nap­pheit. Men­schen essen wegen fehlen­der Nahrungsmit­tel sog­ar gekocht­es Gras und einen aus Pappe hergestell­ten Brei.

Die Hil­f­sor­gan­isatin „Luft­fahrt ohne Gren­zen“ hat deshalb in Zusam­me­nar­beit mit mehreren Part­nern diesen Hil­f­s­trans­port organ­isiert.

Es han­delt sich um mehr als 130 Palet­ten mit Kinder­nahrung sowie Gütern für die medi­zinis­che Ver­sorgung der Ver­let­zten. Der Wert der Hil­f­s­güter liegt bei 600 000 Euro, die auf Spenden­ba­sis gesam­melt wur­den. Der Trans­port wird mit Sach­spenden von Unternehmen organ­isiert. Dazu gehört auch die Beteili­gung von First Class Zollser­vice.

Wir haben an unserem Kon­troll­stan­dort Kel­ster­bach kosten­los die geset­zlich vorgeschriebe­nen Frachtkon­trollen durchge­führt, damit die Hil­f­s­güter auf dem Luftweg trans­portiert wer­den kön­nen.

Palletten für Mosul

Hilfsgüter für Mosul fertig verpackt

Die Hil­f­s­güter für Erbil ste­hen bere­it.