Betreibt Ihr Unternehmen Handel mit Großbritannien? Dann verfolgen Sie sicher mit Spannung die aktuellen Entwicklungen.

Sollte es nicht zu einer guten Einigung kommen, werden Importe von und Exporte nach Großbritannien mit erheblichem bürokratischem Aufwand und zusätzlichen Kosten belastet.

Viele Firmen sind darauf nicht vorbereitet, es wird zu Engpässen kommen.

Heute, am 14.11.18, berichten die Medien – wieder mal – dass es in den Verhandlungen zu einem Durchbruch gekommen sei. Um 15 Uhr soll es eine Sondersitzung der Botschafter der 27 bleibenden EU-Länder geben. Aber Details sind noch nicht bekannt.

Von offizieller Stelle heißt es denn auch: „Die Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich über ein Austrittsabkommen laufen noch und sind nicht abgeschlossen“

Wie ändert sich durch den Brexit die Situation beim Import von bzw. Export nach Großbritannien?

Durch die Mitgliedschaft in der EU gelten bisher 4 Grundfreiheiten zwischen den beteiligten Ländern.

  • freier Warenverkehr innerhalb der Europäischen Zollunion
  • Freiheit des Reiseverkehrs
  • Niederlassungsfreiheit
  • freier Kapitalverkehr

Dadurch sind die Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und den anderen Mitgliedsstaaten der EU stark vereinfacht.

Für die importierenden und exportierenden Unternehmen bedeutet dass, dass man sich bisher überhaupt nicht um Zollformalitäten und Kosten kümmern musste. Ein Austritt aus der Europäischen Union, würde diese einfachen Handelsbeziehungen jedoch auflösen.

Damit würden sämtliche Im- und Exportangelegenheiten fortan unter deutlich erschwerten Bedingungen ablaufen.

  • Von Großbritanniens Exporten gingen im Jahr 2012 rund 39% in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, davon 11,5% nach Deutschland.
  • Großbritanniens Importe kommen zu 30% aus europäischen Ländern.

Für beide Warenströme könnten in Zukunft die gleichen Zollformalitäten und Kosten anfallen, die sonst auch beim Warenverkehr mit Drittstaaten gelten.

Die 7 Brexit Probleme für importierende bzw. exportierende Unternehmen

  1. Zollanmeldung bei Einfuhren aus Großbritannien

Da die Zollbehörden bei Einfuhren aus Drittländern (wie es Großbritannien dann sein wird) eine Zollanmeldung in elektronischer Form verlangen, erfordert dies ein hohes Maß an zoll- und außenwirtschaftlichem Wissen bei den sogenannten Einführern.

Unternehmen, die bisher ausschließlich innerhalb der EU handeln, haben hier eine Wissenslücke und nicht die internen Abläufe, um das abzuwickeln.

Diese Aufgabe müssten dann an Spediteure und Zollagenturen übergeben werden. Zeitverluste und zusätzliche Kosten wären die Folge.

  1. Ausfuhrbegleitdokumente beim Export nach Großbritannien

Auch bei der Lieferungen von Waren nach Großbritannien werden zukünftig Ausfuhrbegleitdokumente verpflichtend. Hier gilt ebenfalls: Unternehmen benötigen Speziallisten für den Zollbereich oder sie müssen diese Zollaufgaben an externe Dienstleister vergeben.

Besonders wenn Transporte schnell von statten gehen sollen, wird das zweistufige Ausfuhrverfahren zeitaufwendig.

Die Waren müssen erst beim zuständigen Binnenzollamt des Ausführers gestellt werden und dann für eventuelle Kontrollmaßnahmen mindestens 24 Stunden bereitgestellt werden. Beachten Sie den zusätzlichen Zeitaufwand!

  1. Zollsätze bringen bisherige Preisstrukturen durcheinander

Wenn auf bisher zollfreie Geschäfte plötzlich Zoll bezahlt werden muss, bringt das die Preiskalkulation durcheinander. Und zwar zusätzlich zu dem Kostenaufwand für den erhöhten bürokratischen Aufwand und längere Transportzeiten bzw. Wartezeiten bei der Zollabwicklung.

Unter dem Gesichtspunkt einiger Präferenzregelungen wäre es möglich, den Regelzollsatz durch einen sogenannten Präferenzzollsatz zu ersetzen. Dafür müsste zwischen den beiden Vertragsparteien ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden

Das könnte dann zu einem geringeren Zollsatz oder, im Idealfall, auch zur Zollfreiheit führen.

  1. Höherer Zeitaufwand beim Transport

Durch die Notwendigkeit, neue Dokumente zu erstellen, ggf. Abstimmung mit externen Zoll-Dienstleistern und insbesondere Zollkontrollen verlängert sich die Dauer der Transporte.

Das hat Auswirkung auf die Lieferkette und auf die Produktion, denn hier gilt das Sprichwort: „Zeit ist Geld.“

  1. Überlastung bei Spediteuren, Zollagenturen und den Zollbehörden

Nicht nur für die importierenden / exportierenden Unternehmen entsteht Mehraufwand.

Insbesondere für alle Unternehmen, die direkt mit der Zollabwicklung tätig sind, wird es zu Belastungsspitzen kommen.

Als Unternehmer sind Sie dann insofern betroffen, dass z.B. eine überlastete Zollagentur Ihnen auch nur verzögert zur Verfügung steht.

  1. Weiterbildungsbedarf bei den Unternehmen

Wenn Sie als Unternehmen betroffen sind, müssen Sie auch Zeit und Budget für die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter in Zollangelegenheiten einplanen.

  1. Planungsunsicherheit

All die oben genannten Szenarien sind derzeit noch reine Spekulationen. Wie, wann und ob das alles so passieren wird, ist noch ungewiss.

D.h. Unternehmen können keine konkrete Planung machen, sondern müssen sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten. Wieder entsteht zusätzlicher Zeitaufwand und Mitarbeiter werden gebunden.

Je nachdem, wie die politischen Entscheidungen laufen, kann man annähernd „business as usual“ machen, oder muss innerhalb von wenigen Wochen seine komplette Logistik neu aufstellen.

Aktuell gab es schon mehrere Demonstrationen gegen den Austritt aus der Europäischen Union. Auch einige Minister halten ein zweites Referendum für möglich und wünschenswert. Auf Premierministerin Theresa May lastet ein hoher Druck. Sie schließt ein zweites Referendum vollkommen aus und sieht die Verhandlungen zum Brexit bereits zu 99% abgeschlossen. Ob sie Ihre Pläne dann durch die Abstimmung im Parlament bringt, ist aber fraglich.

Fazit

Sollte es tatsächlich zu einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union kommen, so werden gravierende Veränderungen bei der Abwicklung von Transporten von und nach Großbritannien entstehen.

Für betroffene Unternehmen ist es deshalb sinnvoll, sich mit den verschiedenen Szenarien vertraut zu machen, und für jede denkbare Version einen groben Fahrplan vorzubereiten.

 

Die First Class Family ist da!

 

Studiofoto von Sprengstoffspürhund

Ab Oktober 2018 soll in Deutschland eine neue Methode zur Kontrolle von Luftfracht eingeführt werden. First-Class-Zollservice Geschäftsführer Holger Hille fragt in diesem Artikel:

Wie sicher ist das REST-Verfahren?

Flugreisende Urlauber in Gefahr?

Stellen Sie sich vor Sie und Ihre Familie fliegen in den Urlaub. Mit freudiger Erwartung stehen sie am Terminal und warten darauf, endlich in das Flugzeug einsteigen zu dürfen. Die freundliche Flugbegleiterin macht eine Durchsage zum pünktlichen Abflug und öffnet das Gate für die Passagiere.

Sie und Ihre Familie zücken die Bordkarten und marschieren durch die Schleuse in den Flieger. Im Flugzeug angekommen suchen Sie die Plätze auf und machen es sich bequem.

Durchs Fenster können Sie den Flugzeugbeladern dabei zusehen wie sie die letzten Koffer und Frachtstücke in den Laderaum befördern. In Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer verschwenden Sie dabei bestimmt keinen einzigen Gedanken an die Sicherheit des Flugzeuges. Alles wird schon gut gehen, für die Sicherheit ist schließlich gesorgt.

Doch wie sicher ist dieses Flugzeug denn nun wirklich? Und stimmt es, dass die Fracht- und Gepäckstücke vor dem Verladen ausreichend kontrolliert werden?

Jedes Packstück, das mit einem Flugzeug transportiert wird, muss Aufgrund des Vorfalles vom 11. September 2001 zur Sicherheit einer entsprechenden Kontrolle unterzogen werden.

Wie funktionieren bisher die Kontrollen zum Schutz der Luftfahrt vor Sprengstoffanschlägen?

Die Kontrolle besteht bisher darin das Frachtstück mittels einer Röntgenanlage zu durchleuchten, um den Inhalt feststellen zu können. Sollte aufgrund der hohen Dichte des Frachtstücks, eine Kontrolle durch eine Frachtröntgenanlage nicht möglich sein, so müssen andere Kontrollmethoden benutzt werden.

Dabei muss das Packstück geöffnet werden und mittels eines Sprengstoffspurendetektors, einer visuellen und physischen Durchsuchung per Hand oder mit einem Sprengstoffspürhund kontrolliert werden.

Nur so kann sichergestellt werden, dass sich keine gefährlichen Gegenstände in den Gütern befinden.

Die neue Lücke für Terroristen – das REST-Verfahren

Ab Oktober 2018 soll in der Bundesrepublik Deutschland ein neues Kontrollverfahren eingeführt werden – das sogenannte REST-Verfahren. REST ist die Abkürzung für Remote Explosives Scent Tracing.  Ins Deutsche übersetzt heißt das ungefähr: Sprengstoff-Duft-Erkennung aus der Ferne.

Hier geht es darum mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung Luftproben aus dem vollbeladenen LKW zu entnehmen und diese Luftproben einem Sprengstoffspürhund zur Geruchskontrolle vorzulegen.

Dabei wird das Frachtstück weder vom LKW entladen, noch geöffnet, noch mittels Röntgenanlage durchleuchtet. Das REST-Verfahren verspricht eine schnelle Abfertigung von Gütern und soll zudem den Inhalt der Fracht vor Beschädigungen schützen.

Die Vorannahme dabei ist wohl, dass innerhalb der Packung befindlicher Sprengstoff immer Duftspuren in die Luft innerhalb des LKSs abgibt.

Was aber, wenn die Ware luftdicht verpackt ist?

Luftfracht/Luftpost wird gemäß gesetzlicher Vorgaben bei der Produktion, Verpackung, Lagerung, Versand und/oder dem Transport vor unbefugtem Eingriff oder Manipulation von außen geschützt.

Das heißt unter anderem, dass die Verpackung keine Löcher oder Schlitze aufweisen darf – denn durch eine solche Öffnung wäre es möglich, einen verbotenen Gegenstand (wie z.B. Sprengstoff) einzubringen.

Die meisten Versender verpacken ihre Güter deshalb so gut, dass weder Wasser eindringen, noch Luft entweichen kann.

Aus diesem Grund werden bisher luftdichte Verpackungen bei der Kontrolle geöffnet. Wie sonst soll der Hund Sprengstoffgeruch aus dem Innern der Verpackung erkennen können?

Sprengstoffspürhund untersucht Pakete, deren Verpackungsfolie geöffnet wurde.

Das REST-Verfahren ignoriert sämtliche bisher gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollmethoden von Luftfrachtgütern.

Der Ursprung der REST Methode liegt in einem ganz anderen Bereich (Erkennung von vergrabenen Bodenminen), und was dort funktioniert, kann nicht einfach auf luftdicht verpackte Luftfracht übertragen werden.

Das REST-Verfahren basiert auf einer Studie des „Geneva International Centre for Humanitarian Demining, kurz GICHD.

Diese Studie handelt von besonderen Testverfahren zur Detektion von Landminen mit Hilfe von speziell ausgebildeten Ratten.

  1. Zu diesem Zweck wird mittels einer speziellen Vorrichtung Luft aus dem kontaminierten Erdboden abgesaugt und mit Hilfe eines Filters eingefangen.
  2. Diese Luftproben werden anschließend den Sprengstoffratten vorgelegt.
  3. Bei einer Kontamination verhalten sich die Sprengstoffratten entsprechend und der Sprengstoff wird angezeigt.

Doch nun stellen wir uns die Frage, inwiefern dieses Verfahren der Landminenerkennung im Erdboden auf die Luftfracht übertragen werden kann.

Ist die Partikeldurchlässigkeit von Erdboden gleichzusetzen mit der Partikeldurchlässigkeit von vakuumverpackten Frachtgütern?

Sehen wir uns die Problematik noch einmal etwas genauer an:

Frachtgüter sind, wie oben schon gesagt, oft dicht verschlossen, sodass kein Luftaustausch zwischen Frachtgut im inneren und der äußeren Umgebung stattfinden kann. Somit kann auch keine Luft von außen nach innen eindringen und umgekehrt.

Das REST-verfahren wirbt damit, Sprengstoffspuren aus der Luft im inneren des Frachtstücks mittels Filter und Sprengstoffspürhunden schnell und effizient zu erkennen. Soweit die Theorie. In der Praxis sind Frachtstücke jedoch aus Schutz vor Beschädigungen so gut wie nie nur einmal verpackt.

Der Einsatz von Mehrfachkartonagen und einer mehrfache Umwickelung mit Frachtfolie riegeln den Luftaustausch quasi völlig ab. Das heißt, sollte das Frachtgut bspw. im inneren der Kiste in weitere Kisten oder Boxen verpackt sein, kann der Sprengstoffspürhund die potenzielle Sprengstoffgefahr gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen erschnüffeln.

Völlig egal wie gut das feine Näschen des Hundes arbeitet – die Erkennungsrate geht praktisch gegen 0.

Zudem besitzen alle Sprengstoffe eine bedingt aktive Ausdünstungszeit.

Das bedeutet, wenn jemand eine Bombe anfertigt, diese z.B. in eine Spülmaschine versteckt und noch einmal den Griff berührt, kann schon nach drei Tagen kein Sprengstoffspürhund die Partikelspuren am Griff erkennen. Der Geruch ist sozusagen „verdunstet“. Der Sprengstoff bleibt unerkannt – auch ohne luftdichte Verpackung.

 

Cartoon mit Hund im Büro

Die Sicherheit des REST Verfahrens ist international umstritten

Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass rund 70% der Luftfracht in Passagierluftfahrzeuge verbracht wird. Das heißt, wenn 20% davon mittels REST-Verfahren kontrolliert wurde, so ist davon auszugehen, dass in 14 von 100 Luftfahrzeugen, Fracht vorzufinden ist, welche mittels REST als ,,sicher‘‘ deklariert wurde.

In Deutschland wird das REST Verfahren trotz der Sicherheitsbedenken eingeführt – während andere Länder es aus gerade diesem Grund wieder verboten haben.

England hat beispielsweise das REST Verfahren einige Jahre angewendet – bis sich das Blatt wendete und im Jahre 2010 eine Paketbombe aus dem Jemen bei einer REST-Kontrolle unerkannt blieb. Dieser gravierende Sicherheitsvorfall führte 2014 zu einem endgültigen Verbot  des REST-Verfahrens in England.

Eine weitere Risikoquelle

Eine weitere Gefahrenquelle ist die Ausbildung der Sprengstoffsuchtiere. In den Niederlanden zum Beispiel setzen die Behörden Sprengstoffspürhunde ein, die ausschließlich mit extra hergestellten Research Sprengstoffen ausgebildet werden. Den Hunden ist es nämlich absurderweise nicht gestattet mit echten Sprengstoffen zu arbeiten.

Wenn jedoch Sprengstoffspürhunde nicht mit echten Sprengstoffen arbeiten dürfen, was genau sollen sie dann erschnüffeln?

Wir glauben kaum, dass Terroristen Rücksicht auf die Hunde nehmen und ausschließlich spezielle Sprengstoffe verwenden, welche die Sprengstoffspürhunde leicht erkennen können.

Wir, die First Class Zollservice GmbH, führen fünf Sprengstoffspürhunde und haben einige Selbstversuche durchgeführt.

  1. Einer dieser Versuche beinhaltete, dass wir eine geringe Menge Sprengstoff (unter 1,5g) in einer Plastikdose platzierten und diese Dose versteckten. Die Hunde konnten diese Dose mit Leichtigkeit anzeigen.
  2. Im zweiten Versuch legten wir die gleiche Menge an Sprengstoff in eine Spülmaschine und ließen die Tür einen Spalt offen. Auch hier konnten unsere Sprengstoffspürhunde die Gefahrenquelle erkennen.
  3. Im dritten Versuch legten wir wieder die gleiche Menge an Sprengstoff in die gleiche Spülmaschine – und schlossen die Tür. Damit haben wir die luftdichte Verpackung einer Luftfrachtsendung simuliert. Keiner unserer Hunde hat irgendein Anzeichen gegeben, dass sich dort Sprengstoff verstecken könnte.

Nur eine Anwendung der anderen Kontrollmethoden (X-Ray, Hand Search etc.) hätte diesen Sprengstoff finden können.

Es geht übrigens nicht nur um Sprengstoff

Nicht nur Sprengstoffe stellen ein potenzielles Risiko für die Fracht dar. Auch normales Gefahrgut wie z.B. brennbare Öle und Spraydosen können auf diesem Weg nicht oder nur sehr schwer erkannt werden.

Nicht umsonst sind solche Güter ja in der Luftfracht gesetzlich verboten, bzw. müssen deklariert werden.

Dadurch, dass die Fracht weder geöffnet noch durch eine Röntgenanlage überprüft wird, ist es so gut wie ausgeschlossen, undeklariertes Gefahrgut aufzufinden.

Jede Luftfrachtsicherheitskontrollkraft kann bestätigen, dass es täglich mindestens einen Fall von undeklariertem Gefahrgut gibt.

Ist es in Zukunft also irrelevant, wenn undeklariertes Gefahrgut z.B. eine Spraydose oder brennbare Flüssigkeiten in ein Luftfahrzeug verbracht werden?

Unentdecktes, nicht deklariertes Gefahrgut stellt für die Luftsicherheit genauso ein Risiko dar wie ein unentdeckter Sprengsatz.

Unser Fazit zum REST-Verfahren

Wir, die First Class Zollservice GmbH, sind ein erfahrenes Transport- und Logistikunternehmen, welches sich seit über 25 Jahren mit Luftfracht und Luftfrachtkontrollen auseinandersetzt. Zudem haben wir einen 35 jährigen  Erfahrungsschatz im persönlichen Umgang mit Hunden.

Das REST-Verfahren ignoriert sämtliche bisher gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollmethoden von Luftfrachtgütern. Der ganze Kontrollaufwand, der bisher nötig schien, soll plötzlich unnötig sein, weil man mit einer zum Sprengstoffhund transportierten Luftprobe alle Risiken erkennen können will.

Wir sind überzeugt, dass das REST-Verfahren in der Praxis nicht umgesetzt werden kann ohne für Terroristen eine neue Sicherheitslücke in der zivilen Luftfahrt zu öffnen.

Die Sicherheitsmängel sind ein nicht vertretbares Risiko für Leib und Leben von Flugpassagieren (und Personal) und gefährden zudem die nationale und internationale Sicherheit.

Auch wenn das REST-Verfahren für Unternehmen wirtschaftliche Vorteile bringt, so darf die allgemeine Sicherheit niemals in den Hintergrund rücken. Die Zulassung des REST-Verfahrens in Deutschland sollte überdacht und revidiert werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir folgende Themen für Sie:

First Class Zollservice

  • Weiterer Ausbildungsplatz bei First Class Zollservice
  • Jetzt 4 Sprengstoffspürhunde buchbar

Luftsicherheit

  • Zulassungen für Transporteure immer noch aktuell
  • Zwingende Einstufung als Luftfracht mit hohem Risiko
  • Benennungsschreiben für Sicherheitsbeauftragte

Zoll

  • Bereits AEO bewilligte Unternehmen müssen den AEO Antrag erneut einreichen
  • Zugelassene Ausführer müssen AEO C Kriterien erfüllen
  • Änderung bei der Bewilligung der Verwendung besonderer Verschlüsse

Dritte Ausbildungsstelle ausgeschrieben

Zusätzlich zu den in den vorherigen Newslettern ausgeschriebenen beiden Stellen haben wir eine 3. Stelle zum 1.8.2018 ausgeschrieben.

Das Berufsbild ist Kfm./Kffr. für Spedition und Logistikdienstleistungen.

https://first-class-zollservice.de/stellenangebot-ausbildung-kaufmann-kauffrau-spedition-und-logistikdienstleistungen-1-8-2018-moerfelden-walldorf/

Hundestaffel auf 4 Sprengstoffspürhunde erweitert

Im Dezember sind wir mit 2 Sprengstoffspürhunden gestartet. Jetzt haben wir das Team auf 4 Hunde erweitert. Sie können unsere Sprengstoffteams buchen für:

  • mobile Luftfrachtkontrollen
  • Kontrolle von Gebäuden und Veranstaltungsorten

Im Bild sehen Sie Sprengstoffspürhund Wotan bei einer Kontrolle in der Jahrhunderthalle Frankfurt.

Sprengstoffspürhund in der Jahrhunderthalle

News Luftsicherheit

Zulassungen für Transporteure immer noch aktuell

In der Praxis zeigt sich nach Ablauf der Übergangsfrist, dass einige Transporteure sich nicht rechtzeitig um ihre LBA Zulassung gekümmert haben – und deshalb jetzt keine sichere Luftfracht mehr befördern dürfen.

Betroffene Unternehmen können sich hier informieren:

https://first-class-zollservice.de/transporteur-zulassung-lba/

Wen trifft die Wiederholungspflicht für Luftsicherheitsschulungen?

Das LBA hat darauf hingewiesen, dass in einer Reihe von Fällen Mitarbeiter die Luftsicherheitsschulung schon vor Ablauf der ursprünglichen Gültigkeit wiederholen müssen.

  • Betroffen sind Personen, die über einen Zeitraum von 6 Monaten keine luftsicherheitsrelevante Tätigkeit ausgeführt haben und solche Tätigkeiten nun wieder aufnehmen sollen.
  • Das betrifft Sicherheitsbeauftragte und Mitarbeiter des eigenen Unternehmens, aber auch Leiharbeiter und Mitarbeiter von Dienstleistern.
  • Werden die Schulungen nicht wiederholt, darf der jeweilige Mitarbeiter nicht mehr im Luftfrachtsicherheitsbereich eingesetzt werden.

D.h. obwohl die Schulung ursprünglich evtl. 5 Jahre gültig gewesen wäre, ist die Gültigkeit verfallen, wenn man 6 Monate lang die entsprechenden Tätigkeiten nicht ausgeübt hat.

Damit das Luftfahrt Bundesamt die Einhaltung der Bestimmungen jederzeit prüfen kann, müssen von Ihnen nachvollziehbare Aufzeichnungen geführt werden.

Die einzelnen Bestimmungen, welche Schulungen und welche Aufgaben betroffen sind, sind recht kompliziert. Ebenso die Klärung, wie die Aufzeichnung am besten erfolgt.

Nehmen Sie bei Informationsbedarf gerne Kontakt mit uns auf.

NEU: Zwingende Einstufung als Luftfracht mit hohem Risiko

Falls der anliefernde Fahrer sich nicht ausweisen kann oder will, muss Fracht automatisch als „Luftfracht mit hohem Risiko“ (HRCM) eingestuft werden.

Das gilt auch für bereits unsichere Sendungen.

NEU: Benennungsschreiben für Sicherheitsbeauftragte

In der Vergangenheit war es ausreichend, den Sicherheitsbeauftragten im Luftfrachtsicherheitsprogramm zu nennen. Neuerdings fordert das LBA allerdings zunehmend, dass die Sicherheitsbeauftragten namentlich benannt werden.

Der Sicherheitsbeauftragte muss jetzt in einem speziellen Formular, dem Benennungschreiben, benannt werden. Dieses Formular wird dann dem Sicherheitsprogramm als Anlage beigefügt.

Die aktuelle Version des Benennungschreibens können Sie auf der Homepage des LBA runterladen:

https://www.lba.de/SharedDocs/Downloads/DE/S/Reglementierter_Beauftragter/Benennung des SiBe.html

Ein Screenshot des Bennenungsschreibens für den Sicherheitsbeauftragten

News Zoll

Bereits AEO bewilligte Unternehmen müssen den AEO Antrag erneut einreichen

Diese News betrifft Unternehmen, die bereits als „Authorised Economic Operator (AEO“ zugelassen sind.

Sowohl der Antrag auf eine AEO Bewilligung (Vordruck 0390) als auch die entsprechenden Felder in der IT-Anwendung ATLAS-AEO wurden um einige Datenelemente ergänzt.

Damit für die bereits als AEO bewilligten Unternehmen die neuen Informationen auch in ATLAS eingepflegt werden können, müssen Sie den Antrag neu ausfüllen.
Den Link zum Antrag finden Sie am Ende der folgenden News.

Bei den neu abgefragten Daten geht es um:

  • Namen und Kontaktdaten der für Zollangelegenheiten zuständigen Person
  • Name, Geburtsdatum und Privatanschrift der für das Unternehmen verantwortlichen Person
  • Angaben über weitere Sicherheitszeugnisse des Unternehmens
  • Unternehmensgröße

Zugelassene Ausführer müssen AEO C Kriterien erfüllen

Für Unternehmen, die als Zugelassener Ausführer (ZA) bewilligt sind, gibt es eine Übergangsfrist bis zum 1.5.2019. Bis dahin muss das Unternehmen eine AEO C Bewilligung erhalten haben.

Es wird empfohlen, den Antrag bis spätestens 1.12.2018 zu stellen.

Hierfür gilt auch der oben schon genannte Vordruck 0390.

Das Formular 0390 kann auf der Homepage des Zoll in der Seitenspalte rechts runtergeladen bzw. geöffnet werden:

http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zugelassener-Wirtschaftsbeteiligter-AEO/Antragsverfahren/Antragsformular/antragsformular_node.html

Änderung bei der Bewilligung der Verwendung besonderer Verschlüsse

Wer bis zum 30. April 2016 eine Bewilligung als zugelassener Versender bekam, hatte automatisch auch eine Bewilligung für die Verwendung besonderer Verschlüsse.

Zugelassen waren dafür die besonderen Verschlüsse „Tyden Seal“ bzw. „Mini-Breakaway“. Diese Verschlüsse dürfen im Rahmen einer Übergangsregelung nur noch bis zum 1. Mai 2019 benutzt werden.

Inhaber einer Bewilligung Zugelassener Versender, die bereits jetzt neue bzw. weitere besondere Verschlüsse – alternativ oder zusätzlich zu den beiden bisherigen Verschlüssen – verwenden möchten, können dies ab sofort beantragen.

Zukünftig – das heißt ab dem 01.05.2019 -darf dann nur noch die sogenannte Bednorz-Plombe, mit vorliegender Bewilligung, verwendet werden.

Soweit unser April Newsletter – für Rückfragen stehen wir wie gewohnt gerne ur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
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Gruppe Jugendlicher, Bild mit Text Berufsausbildung Bürokaufmann / -frau

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir 3 aktuelle Themen für Sie:

  1. Neu bei FCZ: Sprengstoffspürhunde für Luftfracht und Veranstaltungen
  2. Ausbildungsplatz Kaufmann / -frau für Spedition und Logistikdienstleistungen
  3. Zoll: neuer Fragebogen für zollrechtliche Bewilligungen

Neu bei FCZ: Sprengstoffspürhunde für Luftfracht und Events

Jetzt halten auch die Vierbeiner bei First-Class-Zollservice Einzug. 4 Belgische Schäferhunde wurden für FCZ zu hervorragenden „Spürnasen“ ausgebildet!

Sie können unsere Sprengstoffspürhunde für 2 Einsatzbereiche buchen:

Info Sprengstoffspürhund zur Luftfrachtkontrolle

Info Sprengstoffspürhund für den Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen

Leider haben die letzten Jahre gezeigt, dass die Bedrohung auch bei uns immer realer wird und nicht mehr nur fern von uns stattfindet, sondern immer öfter direkt vor unserer Haustür.

Zum Schutz von Veranstaltungen und für die Kontrolle von Luftfracht verfügen wir mit unseren Spürhunden über Helfer, deren Arbeit dort beginnt, wo menschliche und technische Fähigkeiten an ihre Grenzen gelangen.

2 Mitarbeiter von FCZ und 2 Sprengstoffspürhunde

Kein technisches Gerät besitzt auch nur annähernd das Leistungsvermögen einer Hundenase. Technische Spürgeräte sind sehr teuer und trotzdem den Sinnesleistungen gut ausgebildeter Hunde weit unterlegen.

  • Ein Sprengstoffspürhund ist in der Lage, die festgelegten und auch höhere Einzelmengen Sprengstoff zu entdecken und anzuzeigen.
  • Auch die Suche von Waffen gehört zu den Aufgaben eines Sprengstoffspürhundes.

Nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.

Freier Ausbildungsplatz „Kaufmann / -frau für Spedition und Logistikdienstleistungen“

Kennen Sie junge Menschen, die eine Ausbildungsstelle suchen? Wir bieten ab August 2018 einen Ausbildungsplatz als Kaufmann / Kauffrau für Spedition und Logistikleistungen an.

Geben Sie diese Information ggf. an Ausbildungsplatzsuchende weiter.

Informationen zur offenen Stelle finden Sie hier.

Bild mit Gruppe Jugendlicher und Text "Berufsausbildung Kaufmann / Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen"

 Zoll: neuer Fragebogen für zollrechtliche Bewilligungen

Mit Stand vom 13.02.2018 gibt es vom Zoll einen neuen Fragebogen für zollrechtliche Bewilligungen.

Dies betrifft beispielsweise die Neubeantragung oder Neubewertung einer AEO Zulassung.

Bisher wurde in den Anträgen die Steuer-ID von Unternehmensmitarbeitern abgefragt. Das ist nun wegen datenschutzrechtlicher Bedenken und einer ausstehenden Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof fragwürdig geworden.

Der neue Fragebogen verzichtet daher auf die Abfrage von Steuer-IDs. Sie können aber auch die alten Fragebögen benutzen und die Steuer-IDs einfach weglassen.

Die aktuellen Fragebögen finden Sie hier.

Screenshot der Homepage Zoll.de zum Thema Fragebogen für zollrechtliche Bewilligungen

Das wars für heute in unserem Februar-Newsletter.

Für Rückfragen stehen wir wie gewohnt gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus dem gerade eiskalten Raunheim,

Wegen der großen Nachfrage haben wir kurzfristig einen zusätzlichen Seminartermin für die Ausbildung Luftsicherheitskontrollkraft bereit gestellt.

26.03.2018 – 13.04.2018

 

2018

Liebe Leserinnen und Leser,

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Familienangehörigen viel Glück und Erfolg.

Auch im Jahr 2018 stehen wir Ihnen gerne mit vollem Engagement zur Seite.

Für Januar und März 2018 können wir Ihnen kurzfristig einige Sondertermine im Bereich Luftsicherheit anbieten:

16 UE Fortbildung für Kontrollkräfte für Luftfracht und Luftpost im Raum Frankfurt

Diese Fortbildung ist gesetzlich vorgeschrieben und muss jährlich durchgeführt werden um die Qualifikation als Kontrollkraft für Fracht- und Post aufrecht zu erhalten.

2 brandneue Sondertermine, die Sie nicht auf der Homepage finden:

06.01.2018 – 07.01.2018 16 Std.
13.01.2018 – 14.01.2018 16 Std.

Seminarbeschreibung und Anmelduung / Anfrage:

https://first-class-zollservice.de/16-ue-fortbildung-luftsicherheitskontrollkraft

35 Stunden Schulung zum Sicherheitsbeauftragten

Das Ziel der Schulung ist, dass die Personen für die Funktion als Luftsicherheitsbeauftragte qualifiziert werden.

15.01.2018 – 18.01.2018 – 11.2.5 Mörfelden

Zusätzlicher Wochenend-Termin (dieser Termin steht nicht auf der Homepage, buchen Sie rechtzeitig)

10.03. + 11.03.2018 und 17.03. + 18.03.2018

Seminarbeschreibung und Anmeldung / Anfrage:

https://first-class-zollservice.de/35-ue-schulung-luftsicherheitsbeauftragter

4 Std. Schulung Auffrischung Sicherheitsbeauftragte

Sollte Ihre Qualifikation als Luftsicherheitsbeauftragter in absehbarer Zeit ablaufen (Gültigkeit Ihrer Schulung), so können Sie diese Qualifikation mit dieser Auffrischungsschulung beibehalten und um weitere 5 Jahre verlängern.

19.01.2018 im Raum Frankfurt

Seminarbeschreibung und Anmeldung / Anfrage:

https://first-class-zollservice.de/4ue-schulung-auffrischung-Luftsicherheitsbeauftragte

Herzliche Grüße aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir sind mit unserem XRY Standort (Frachtröntgenanlage) „Im Taubengrund 23, Kelsterbach“ und unserem Lager umgezogen!

Nach einem Jahr Bauzeit können wir endlich unser neues Firmengebäude in Raunheim beziehen.

Ab dem 19.12.2017 erreichen Sie uns unter folgender Adresse:

First Class Zollservice & T. GmbH
Mönchhofallee 16

65479 Raunheim

Wir sind stolz auf unser neues Firmengebäude und freuen uns darauf, Sie bei nächster Gelegenheit in unserem Lager willkommen zu heißen.

Multipar Mönchhof

Arbeiter bei der Montage im neuen Lager

Röntgengerät für Frachtkontrollen

Blick in die neue Halle von FCZ

Insgesamt bieten wir Ihnen zurzeit 5 Kontrollstandorte an.

4 Standorte befinden sich in der Nähe des Flughafens Frankfurt, ein Standort in Hamburg.

Der neue Standort Raunheim sowie der Standort Hamburg verfügen zusätzlich über ein Lager für Ihre Fracht.

Alle Standorte verfügen über folgende Kontrolltechniken:

  • XRY (Frachtröntgenanlage)
  • ETD (Sniffer)
  • EDD (Sprengstoffspürhunde)
  • PHS (Handsearch /
    Beschau)
  • VCK (Visual Check)

Zur Disposition von Frachtkontrollen wenden Sie sich bitte an:

Email:

Rund um die Uhr telefonisch erreichbar unter:
Tel: +49 (0) 6105 4035 20
Mobil: +49 (0) 177 92 99 273

First Class Zollservice & T. GmbH – alle Standorte für Frachtkontrollen auf einen Blick:

Mönchhofallee 16, 65479 Raunheim
Frachtkontrollen und Lager
Montag 07.00 Uhr bis Samstag 14.00 Uhr

Fasanenweg 6, 65451 Kelsterbach
Frachtkontrollen

Montag 07.00 Uhr bis Samstag 17.00 Uhr

Im Taubengrund 12, 65451 Kelsterbach
Frachtkontrollen

Montag bis Freitag von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Langer Kornweg 27-29, 65451 Kelsterbach
Frachtkontrollen

Montag bis Mittwoch von 9.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag und Freitag 9.00 Uhr – 20.00 Uhr
Samstag 7.00 Uhr -12.00 Uhr

Weg beim Jäger 200, Geb.390, 22335 Hamburg
Frachtkontrollen und Lager
Montag – Freitag 10.00 Uhr – 18.00 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

bei einigen Transporteuren „brennt der Kittel,“ wie man sagt.

Bis zum Ablauf der Übergangsfrist für die Zulassung der Transporteure sind es seit dieser Woche weniger als 3 Monate.

Für Transporteure, die sich um Ihre Zulassung noch nicht gekümmert haben, wird’s recht knapp.

In dieser Mail listen wir einen konkreten Zeitplan auf, wie Transporteure vorgehen können, um auf den letzten Drücker noch die Zulassung zu beantragen.

Außerdem möchte ich Sie an Ihre Gewinn-Chancen beim Weihnachtsgewinnspiel erinnern.

Haben Sie schon mitgemacht?

Sie können noch genau 1 Woche lang mitspielen:
https://first-class-zollservice.de/weihnachtsgewinnspiel

Und nun zum …

Endspurt zur behördlichen Zulassung als Transporteur

In diesem kurzen Artikel listen wir einen konkreten Zeitplan auf, wie Transporteure vorgehen können, um auf den letzten Drücker noch die Zulassung zu beantragen.

Schritt 1: Ihre ersten Maßnahmen, sofort umzusetzen

1. Entscheiden Sie, wer Sicherheitsbeauftragter wird.

2. Stellen Sie für den Sicherheitsbeauftragten und alle Fahrer den Antrag auf Zuverlässigkeitsprüfung.

Die Antragsformulare sind regional verschieden. Sie finden weitere Infos und die Antragsformulare im Downloadbereich unserer Homepage:

https://first-class-zollservice.de/zuverlaessigkeitsueberpruefung

Es wird einige Wochen dauern, bis die Behörden die Überprüfungen durchgeführt haben. Die Feiertage und der Jahreswechsel führen evtl. zu Verzögerungen.

Schritt 2: Maßnahmen nach Eingang der Zuverlässigkeitsüberprüfungen

Wenn die Zuverlässigkeitsüberprüfungen vorliegen, senden Sie die Mitarbeiter auf die vorgeschriebenen Seminare.

Sicherheitsbeauftragte brauchen das Seminar nach Kapitel 11.2.5

Hier sehen Sie einige mögliche Seminartermine zur Auswahl:

Frankfurt

Mo 15.01. bis Do 18.01.2018

Sa 10.02. + So 11.02.2018 und Sa 17.02. +  So 18.02.2018

Mo 19.02.2018 Do 22.02.2018

Hamburg

Mo 26.02.2018 bis Do 01.03.2018 (besser wäre, die Mitarbeiter auf ein früheres Seminar in Frankfurt zu schicken)

München

Mo 05.03.2018 bis Do 08.03.2018 (dann hätten Sie die Übergansfrist natürlich schon versäumt, und dürften einige Wochen keine sichere Luftfracht befördern)

Seminarbeschreibung und Anmeldung:

https://first-class-zollservice.de/35-ue-schulung-luftsicherheitsbeauftragter/

Fahrer brauchen das Seminar nach Kapitel 11.2.7

Diese Schulung kann online gemacht werden, Infos finden Sie hier:

https://first-class-zollservice.de/onlineschulung-luftsicherheit-kapitel-11.2.7

Schritt 3: Maßnahmen nach Abschluss der Schulungen:

Sie erstellen das Transporteur-Sicherheitsprogramm und tragen alle für den Antrag benötigten Dokumente zusammen.

Sie senden den Antrag mitsamt Anlagen per Email an das Luftfahrt Bundesamt.

Die Antragsstellung sollte wirklich allerspätestens Mitte Februar erfolgen.

Für Beratung sowie Unterstützung bei der Erstellung des Sicherheitsprogramms, der Seminarplanung usw. stehen wir gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
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Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir 3 aktuelle Themen für Sie:

  • Ein gibt (bald!) einen neuen Standort für First-Class-Zollservice
  • Ein aktuelles LBA Rundschreiben zum Thema Schulungsqualifikationen
  • Und eine praktische Anleitung, wie Sie die behördliche Zulassung Ihrer Transporteure überprüfen können (was ja gesetzlich vorgeschrieben ist)

Neuer Standort für First-Class-Zollservice

Ab 18.12.2017 bieten wir Ihnen einen neuen Standort für Frachtkontrollen an.

Im brandneu fertiggestellten Bauabschnitt 8 des Multipark Mönchhof haben wir ca. 1.650 m² Hallen- und ca. 500 m² Bürofläche angemietet.

Wie gewohnt sind wir dabei in unmittelbarer Nähe des Flughafens, in Kelsterbach.

Wir freuen uns schon riesig darauf, in diesen modernen Gewerbereich einzuziehen, und Ihnen damit beste Voraussetzungen zur Abwicklung Ihrer Fracht zu bieten.

Multipark Mönchhof

Aktuelles LBA Rundschreiben – Schulungsqualifikationen

Mit dem Rundschreiben des Luftfahrtbundesamtes werden die gesetzlichen Vorgaben verdeutlicht.

Sofern es Abwesenheitszeiten von mehr als 6 Monaten gibt, oder die Personen aus anderen Gründen länger als 6 Monate keine Sicherheitskontrollen durchführen, verfällt die Schulungsqualifikation.

Dieses würde bei einer gem. Kapitel 11.2.3.9 geschulten Person beispielsweise bedeuten, dass diese vor Wiederaufnahme der Tätigkeit im luftfrachtrelevanten Bereich erneut eine Schulung gem. Kapitel 11.2.3.9 absolvieren müsste um Sicherheitskontrollen wieder durchführen zu dürfen.

Besonders betroffen sind unter anderem folgende Bereiche/Personen:

  • Auszubildende, sofern diese verschiedenen Bereiche durchlaufen und/oder Blockunterricht haben.
  • Leih- und Zeitarbeiter sowie externes (geschultes) Personal

Im Rundschreiben wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass bei Einstellung von neuem qualifizierten Personal, der vorherige Arbeitgeber bestätigen muss, dass entsprechende Sicherheitskontrollen innerhalb der letzten 6 Monate durchgeführt wurden. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss die Schulung ebenfalls erneut absolviert werden.

Kurzanleitung zur Überprüfung behördlich zugelassener Transporteure

Unsere Kurzanleitung für die Validierung der reglementierten Beauftragten und bekannten Versender in der „Unionsdatenbank zur Sicherheit der Lieferkette“ haben wir Ihnen schon vor langer Zeit zur Verfügung gestellt.

Da wir nun relativ neu auch behördlich zugelassene Transporteure haben, erhalten Sie auch dazu von uns eine kurze Anleitung, wie die behördlich zugelassenen Transporteure zu überprüfen sind.

Download der Anleitung als PDF

Das war’s für heute. Wie immer stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Herzliche Grüße aus dem herbstlichen Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
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Liebe Leserinnen und Leser,

wie im letzten Newsletter angekündigt bekommen Sie heute die Seminartermine für die Luftsicherheitsseminare im Jahr 2018.

Konkret geht es um diese 4 wichtigen Seminare:

  • 35 Std. Schulung Sicherheitsbeauftragte
  • 4 Std. Schulung Auffrischung Sicherheitsbeauftragte
  • 102 Std. Ausbildung Kontrollkräfte für Fracht und Post
  • 16 Std. Fortbildung Kontrollkräfte für Fracht und Post

Neue Schulungstermine

35 Std. Sicherheitsbeauftragte

zur Seminarbeschreibung und Anmeldung

Frankfurt

15.01.2018-18.01.2018

10.02 + 11.02 und 17.02 + 18.02.2018

19.02.2018-22.02.2018

09.04.2018-12.04.2018

19.05 + 20.05 und 26.05 + 27.5.2018

11.06.2018-14.06.2018

13.08.2018-16.08.2018

22.10.2018-25.10.2018

10.12.2018-13.12.2018

Hamburg

26.02.2018-1.03.2018

04.06.2018-08.06.2018

03.09.2018-06.09.2018

03.12.2018-06.12.2018

München

05.03.2018-08.03.2018

17.09.2018-20.09.2018

05.11.2018-08.11.2018

Stuttgart

12.03.2018-15.03.2018

24.09.2018-27.09.2018

12.11.2018-15.11.2018

4 Std. Schulung Auffrischung Sicherheitsbeauftragte

zur Seminarbeschreibung und Anmeldung

Frankfurt

19.01.2018

23.02.2018

13.04.2018

15.06.2018

17.08.2018

26.10.2018

14.02.2018

Hamburg

02.03.2018

09.06.2018

07.09.2018

07.12.2018

München

09.03.2018

21.09.2018

09.11.2018

Stuttgart

16.03.2018

28.09.2018

16.11.2018

102 Std. Ausbildung Kontrollkräfte für Fracht und Post gem. §9 LuftSiG

zur Seminarbeschreibung und Anmeldung

Frankfurt

22.01.2018-09.02.2018

23.07.2018-10.08.2018

16 Std. Fortbildung Kontrollkräfte für Fracht und Post

zur Seminarbeschreibung und Anmeldung

08.01.2018 + 09.01.2018

07.05.2018 + 08.05.2018

20.08.2018 + 21.08.2018

17.12.2018 + 18.12.2018

Soweit die neuen Termine Luftsicherheit

Hier finden Sie außerdem die Seminartermine und Beschreibungen zu allen Seminarthemen:

https://first-class-zollservice.de/seminartermine

Neben den Terminen zu den offenen Seminaren können Sie auch firmeninterne Seminare mit uns vereinbaren.

Wir stehen Ihnen bei der Ausbildung und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter gerne zur Seite. Nehmen Sie Kohntakt mit uns auf!

Herzliche Grüße aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
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Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir eine Reihe von neuen und spannenden Themen für Sie:

  • Wie Sie die neuen Anforderungen zum Datenschutz erfüllen
  • Eine Hilfsaktion für vom Hungertod bedrohte Flüchtlinge in Mosul
  • Zwei neue Regelungen im Bereich Zoll
  • Einen Hinweis auf die Seminarplanung für 2017 und 2018

Neue Vorschriften zum Datenschutz betreffen alle Unternehmen

Am 30. Juni 2017 wurde in Deutschland das „Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an die EU-Datenschutz-Grundverordnung“ beschlossen. Für Unternehmen verschärfen sich damit die Anforderungen an den Datenschutz.

Eine Vorgabe ist, dass alle Mitarbeiter, die Umgang mit personenbezogenen Daten haben, regelmäßig geschult werden müssen. In der Praxis sind das in vielen Unternehmen fast ALLE Mitarbeiter.

Die entsprechenden Schulungen Ihrer Mitarbeiter müssen im Unternehmen dokumentiert werden. Bei Verstößen gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung werden dramatische Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro fällig.

Die Anforderung, Mitarbeiter über die aktuellen Datenschutzgesetze zu schulen, ist aber relativ einfach umzusetzen.

Konzept Datenschutz

Wir bieten Ihnen ab sofort 2 bequeme Möglichkeiten Ihre Mitarbeiter zu schulen:

Die Onlineschulung „Datenschutzunterweisung gemäß BDSG“

https://first-class-zollservice.de/onlineschulung-datenschutz-bdsg/

Ihre Mitarbeiter können mit der Onlineschulung die Inhalte zeitlich flexibel bearbeiten. Keine Terminprobleme, keine Reisezeiten.

Das firmeninterne Seminar „Datenschutzunterweisung gemäß BDSG“

https://first-class-zollservice.de/datenschutzunterweisung-gemaess-bdsg

Ab einem Schulungsbedarf von 5 Mitarbeitern kommen wir auch gerne zu Ihnen ins Unternehmen und halten für Sie eine firmeninterne Schulung vor Ort.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den beiden o.g. Seiten unserer Homepage.

Neues von First Class Zollservice: Hilfsaktion für Flüchtlinge aus Mossul

In unseren Unternehmensgrundsätzen haben wir uns schon seit langem auf die Fahnen geschrieben: „Gewinnorientierung, soziale Verantwortung und umweltfreundliches Handeln schließen sich keinesfalls aus.“

Diejenigen, denen es besser geht, sollten sich der Verantwortung stellen, mit Ihren Möglichkeiten zu helfen. Wir haben in diesem Sinne unser Personal und unsere Ausrüstung zur Verfügung gestellt, um einen Transport mit Nahrungsmitteln und medizinischen Gütern auf den (Luft-)Weg zu bringen.

Mit der Hilfe von First Class Zollservice und weiteren beteiligten Unternehmen wurden am 15. August 20 Tonnen Hilfsgüter für Flüchtlinge ins Krisengebiet Mosul im Norden des Iraks verschickt.

Einen kleinen Einblick in die Aktion bekommen Sie hier:

Blogbeitrag Hilfsgüter für Mosul

Paletten mit Hilfsfütern

Neues vom Zoll

Zoll: REX – „Registrierter Ausführer“

Die Dokumentation des präferenziellen Ursprungs von Waren wurde mit der Einführung des Systems des registrierten Ausführer (REX) im Allgemeinen Präferenzsystem (APS) sukzessive umgestellt.

Das REX-System kann auch im künftigen Freihandelsabkommen vorgesehen sein; im Rahmen des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens ist dies zunächst mit Kanada (CETA) der Fall.

Bei einem registrierten Ausführer oder kurz REX handelt es sich nicht um einen bewilligungsbedürftigen Status, sondern es genügt eine Registrierung im REX-System. Im Gegensatz zum Status des im Präferenzrecht bekannten ermächtigten Ausführers.

Der Rex bei der Ausfuhr

Zwischen der Europäischen Union und Kanada wurde das Freihandelsabkommen im Amtsblatt der europäischen Union veröffentlicht. Es wird jedoch erst nach einer entsprechenden Mitteilung im Amtsblatt der EU vorläufig anwendbar sein.

Eine Registrierung ist allerdings bereits möglich.

Zoll: Der „Zugelassener Ausführer“

Der Ausführer konnte bislang, mit der entsprechenden Bewilligung, auf die Abfertigungen bei der Ausfuhrzollstelle oder seinem Binnenzollamt verzichten.

Die zeitraubenden Kontrollen, das Beachten von Öffnungszeiten sowie der Vorführung von Ware, spielten keine Rolle mehr. Auch die Versandzeiten verkürzten sich erheblich.

Die Überlassung der Ausfuhr erfolgte im Unternehmen am Bildschirmarbeitsplatz. Ein ATLAS-Zugang war die Voraussetzung. Der zugelassene Ausführer erhielt auf dieser Basis das sogenannte Ausfuhrbegleitdokument. Damit konnte der Transport ab dem Firmenhof beginnen.

Ab dem 01. Mai.2016 entfällt die Bewilligung ,,zugelassener Ausführer‘‘.

Der Nachfolger des vereinfachten Ausfuhrverfahrens ,,zulassender Ausführer‘‘ ist die Bewilligung ,,vereinfachte Zollanmeldung‘‘. Zunächst ändert sich dadurch nicht viel. Weiterhin werden Waren, die vom Anmelder in das Ausfuhrverfahren überführt werden, durch eine vollständige oder vereinfachte EDV-Ausfuhranmeldung an die Ausfuhrzollstelle übermittelt.

Einige Bewilligungsvoraussetzungen sind hingegen NEU.

Künftig sind bei der vereinfachten Zollanmeldung erhöhte Voraussetzungen zu beachten.

Darunter fallen u.a.

  • Wiederholte Verstöße gegen steuerrechtliche oder zollrelevante Vorschriften
  • schweren Straftaten im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit
  • Zollbeauftragter mit beruflicher Qualifikation

Bis spätestens 2019 werden die Inhaber von ZA Bewilligungen neu bewertet. Dieses Verfahren wird durch die zuständigen Hauptzollämter durchgeführt. Der Zoll hat bereits Rundschrieben zu Neubewertung versandt.

Endspurt für die Mitarbeiter Aus- und Weiterbildung 2017

In 3 Monaten ist das Arbeitsjahr praktisch schon wieder zu Ende. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Mitarbeiter noch rechtzeitig für wichtige Seminare anzumelden.

Neue Schulungstermine

Hier finden Sie die Seminartermine von Mitte September bis einschließlich Dezember.

https://first-class-zollservice.de/seminartermine/

Im nächsten Newsletter am 28. September bekommen Sie dann schon die Termine für 2018.

Herzliche Grüße aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
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w: first-class-zollservice.de
Seminartermine 2017

Mit der Hilfe von First Class Zollservice und weiteren beteiligten Unternehmen wurden am 15. August ca. 20 Tonnen Hilfsgüter ins Krisengebiet Mosul im Norden des Iraks verschickt.

Genauer gesagt: in die Stadt Erbil, von wo aus die Flüchtlinge versorgt werden, die aus Mossul kommen. Seit Oktober 2016 sind mehr 900 000 Menschen vor dem IS Terror aus der Stadt geflüchtet. Das ist knapp ein Drittel der gesamten Stadtbevölkerung.

Die Stadt Mosul war erst wenige Wochen zuvor (am 9. Juli) von dem IS Terror-Regime befreit worden. Durch die Kämpfe der vergangen 2 Jahre ist die Infrastruktur der Stadt völlig zerstört.

Eine Folge davon ist eine dramatische Lebensmittelknappheit. Menschen essen wegen fehlender Nahrungsmittel sogar gekochtes Gras und einen aus Pappe hergestellten Brei.

Die Hilfsorganisatin „Luftfahrt ohne Grenzen“ hat deshalb in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern diesen Hilfstransport organisiert.

Es handelt sich um mehr als 130 Paletten mit Kindernahrung sowie Gütern für die medizinische Versorgung der Verletzten. Der Wert der Hilfsgüter liegt bei 600 000 Euro, die auf Spendenbasis gesammelt wurden. Der Transport wird mit Sachspenden von Unternehmen organisiert. Dazu gehört auch die Beteiligung von First Class Zollservice.

Wir haben an unserem Kontrollstandort Kelsterbach kostenlos die gesetzlich vorgeschriebenen Frachtkontrollen durchgeführt, damit die Hilfsgüter auf dem Luftweg transportiert werden können.

Palletten für Mosul

Hilfsgüter für Mosul fertig verpackt

Die Hilfsgüter für Erbil stehen bereit.

 

Datenschutz- und Sicherheit

Datenschutz- und Sicherheit sind für alle Betriebe und Unternehmen von rasant steigender Bedeutung. Die behördlichen Anforderungen sind klar geregelt. Der Gesetzgeber gibt vor, dass nicht nur Führungskräfte der jeweiligen Niederlassungen bzw. Abteilungen, sondern alle Mitarbeiter, welche Umgang mit personenbezogenen Daten pflegen (und das sind heutzutage fast alle), regelmäßig anhand der aktuellen Gesetzeslage geschult werden. Die Mitarbeiterschulungen sind zu dokumentieren. Bei Verstößen gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung werden Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro fällig.

Sicherheit und Datenschutz in der Logistik

Der Wunsch nach Schutz und Sicherheit ist ein Grundbedürfnis, nach welchem sich jeder sehnt, dass aber immer wieder aus den Angeln gerissen wird. Es passieren Attentate, welche uns bis ins Mark erschüttern. Nicht nur die Attentate vom 11. September, sondern auch die Anschläge auf Paris und Brüssel schockieren uns aufs Neue.

Mit dem Thema Datenschutz, Datenerhebung, Nutzung und Verarbeitung, wird eine neue Ära der Sicherheit im Bereich der Logistik eingeleitet. Hier geht es nun darum, das Bedürfnis nach Schutz vollkommen auszuschöpfen und diesen zu gewährleisten.

Nicht nur physische Sicherheitsmaßnahmen werden implementiert, sondern auch technische und organisatorische Maßnahmen werden gefordert um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Wieso ist der Datenschutz auch in den logistischen Bereichen so enorm wichtig?

Der Datenschutz, beziehungsweise die Erhebung, Nutzung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist für die gesamte Logistik und Lieferkette so enorm wichtig, da er zu einem noch höheren Sicherheitsstandard beiträgt. Im Ernstfall oder bei Zwischenfällen soll dies dazu beitragen, wirklich alle Beteiligten der sicheren Lieferkette ausfindig zu machen und jede Schnittstelle lückenlos aufzuklären.

Datenerhebung bei der Frachtannahme für annehmende reglementierte Beauftragte und Luftfahrtunternehmen

Alles, was Sie jetzt wissen müssen, in 6 einfachen Fragen beantwortet.

Mit der erfolgten Änderung des Luftsicherheitsgesetzes wird es erstmals Pflicht personenbezogene Daten von Fahrern, welche bei einem reglementierten Beauftragten oder bei einem Luftfahrtunternehmen anliefern, zu erheben. Somit fallen beispielsweise auch alle Personen, die die Frachtannahme durchführen, unter diejenigen, die eine Datenschutzschulung benötigen!

Es gibt somit nicht nur mehr Faktoren, auf die ein reglementierter Beauftragter / ein Luftfahrtunternehmen achten muss, sondern auch der eingesetzte Transporteur, beziehungsweise der Fahrer, hat einiges zu beachten.

Alles, was Sie als reglementierter Beauftragter, Luftfahrtunternehmen oder zugelassener Transporteur wissen müssen, werden wir Ihnen hier erläutern.

1. Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind Daten, mit Hilfe man eine Person eindeutig identifizieren kann. Gemäß den Luftsicherheitsanforderungen wird vorgeschrieben mindestens folgende Daten zu erheben:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Nummer des Reisepasses / Personalausweises (amtlich anerkanntes Ausweisdokument)

2. Was geschieht mit den erhobenen Daten?

Die personenbezogenen Daten, welche der reglementierte Beauftragte oder das Luftfahrtunternehmen dokumentiert, werden für mindestens 48 Stunden aufbewahrt. Geht die Flugzeit jedoch länger, so sind die Daten mindestens solange aufzubewahren.

Im Anschluss werden die personenbezogenen Daten vernichtet. Die Löschung muss dem Betroffenen nicht mitgeteilt werden.

3. Wieso müssen personenbezogene Daten erhoben werden?

Die Dokumentation dient zur Qualitätskontrolle der zuständigen Luftsicherheitsbehörde. Des Weiteren dient sie dazu, wirklich alle Beteiligten der sicheren Lieferkette bei Zwischenfällen zu identifizieren.

4. Wird eine bestimmte Schulung benötigt?

Um den Umgang mit personenbezogenen Daten zu sensibilisieren wird die Datenschutzschulung dringend empfohlen. Dies hat den Hintergrund, dass Mitarbeiter oft gar nicht wissen, was genau personenbezogene Daten sind und wie sie mit diesen korrekt umzugehen haben. Bei Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz werden Bußgelder bis zu 300.000 Euro fällig.

5. Ist die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten Pflicht?

Sofern in Ihrem Unternehmen personenbezogene Daten automatisch verarbeitet werden und mehr als 9 Personen bei Ihnen beschäftigt sind, ist es Pflicht einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.

Auch, wenn personenbezogene Daten auf andere Weise erhebt, genutzt oder verarbeitet werden und mindestens 20 Personen bei Ihnen angestellt sind, muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden.

6. Gibt es Neuerungen für die Fahrer?

Abgesehen davon, dass die Fahrer (wie schon immer) ein Ausweisdokument bei der Frachtannahme vorlegen müssen, wird ab sofort auch die Ausweisnummer und das Geburtsdatum des anliefernden Fahrers, durch den frachtannehmenden regB, dokumentiert.

Die Fahrer müssen sie zusätzlich eine Kopie der Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 LuftSiGsowie bestenfalls auch der Luftsicherheitsschulung nach (mindestens) Kapitel 11.2.7 der DVO EU 2015/1998 vorlegen können. Das Vorlegen der beiden Kopien muss derzeit noch nicht durch den annehmenden reglementierten Beauftragten bzw. das Luftfahrtunternehmen dokumentiert werden. Kann der Fahrer eine oder beide Kopien nicht vorlegen, so kann der reglementierte Beauftragte bzw. das Luftfahrtunternehmen die Annahme der Sendung verweigern oder diese als unsicher einstufen.

Die Datenschutzschulung für Mitarbeiter

In jedem Unternehmen werden entweder noch manuell und/oder EDV-basierte Systeme zur Erhebung, Nutzung und Verarbeitung von Daten genutzt. Leider werden die Mitarbeiter, welche mit personenbezogenen Daten arbeiten, nicht immer ausreichend oder sogar gar nicht geschult.

Schulung von Mitarbeitern – eine leicht umsetzbare Maßnahme

Es ist immer wieder zu beobachten, wie leichtsinnig und unachtsam einige Mitarbeiter mit dem Thema Datenschutz umgehen. Deshalb ist es so überraschend, dass die Schulung der Mitarbeiter, im Umgang mit personenbezogenen Daten, verhältnismäßig zu den leicht umzusetzenden Maßnahmen gehört.

Das am häufigsten auftretende Problem ist, dass den Mitarbeitern nicht bewusst ist, dass es sich bei den zu verarbeitenden Daten um personenbezogene Daten, welche eine sensible Behandlung benötigen, handelt. Es ist also zum Teil auf eine gewisse Sorglosigkeit zurück zu führen.

Gesetzliche Anforderungen einhalten und Missstände, durch die Datenschutzschulung, abstellen

Durch die Datenschutzschulung können den Mitarbeitern die Kenntnisse vermittelt werden, welche sie brauchen. Es wird erklärt, welche Daten in einem Unternehmen schützenswert sind. Ebenfalls wird der Unterschied zwischen Unternehmensdaten und personenbezogenen Daten erläutert. Sobald erkannt wurde, welche und warum Daten besonderen Schutz benötigen, wird dies in Zukunft berücksichtigt.

Im Unternehmen stellen unzureichend geschulte Mitarbeiter, durch Mangel an Sensibilität im Umgang mit zu verarbeitenden Daten, ein Hohes Risiko für den Datenschutz dar. Im schlimmsten Fall, können sich dadurch Dritte Zugang zu diesen Daten verschaffen. Der Einsatz ungeeigneter Betriebsmittel, unabsichtliche Fehlbedienungen oder falsche Konfiguration von IT-Systemen sind oft einflussreiche Faktoren für gravierende Sicherheitslücken in einem Unternehmen.

Der Lernerfolgt steigert sich wenn man den zu lernenden Stoff wiederholt. Dies bewährt sich immer wieder. Deshalb sollte man die Schulung regelmäßig, am Besten einmal jährlich, wiederholen. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass aktuelle Neuerungen schneller an die Mitarbeiter weitergegeben werden können, sondern dass dass Thema Datenschutz präsent bleibt und somit auch die gesetzlichen Anforderungen durch das Unternehmen erfüllt werden.

 

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zum Newsletter für Juni. Unsere Themen heute:

  • Aufnahme von persönlichen Ausweisdaten – auch bei unsicheren Sendungen
  • Vergabe und Begründung des Sicherheitsstatus
  • Änderungen von Luft-Sicherheitsprogrammen werden gebührenpflichtig
  • Der neue UZK im Echtheitsbetrieb
  • Neue Seminartermine Zoll und Luftsicherheit

Luftsicherheit

1. Aufnahme von persönlichen Ausweisdaten – auch bei unsicheren Sendungen

Durch die Änderung des neuen Luftsicherheitsgesetzes steht bereits fest, dass die Nummer, eines amtlich anerkannten Ausweisdokumentes sowie das Geburtsdatum, des anliefernden Fahrers, bei der Warenannahme dokumentiert werden muss.

Durch die ebenfalls neue DVO (EU) 2017/815 vom 12. Mai 2017 in Zusammenhang mit der Veröffentlichung des LBA´s vom 07.06.2017 wurde nochmals verdeutlicht, dass diese Anforderungen auch für unsichere Luftfrachtsendungen einzuhalten sind.

Die Lagerhalter müssen die persönlichen Daten somit grundsätzlich dokumentieren. Aufgrund dessen muss, seitens der Lagerhalter, auch noch mehr darauf geachtet werden, dass mit diesen persönlichen und vertraulichen Daten nicht unsorgsam umgegangen wird und dass diese Daten im Anschluss der gesetzlichen Vorgaben ordnungsgemäß gelöscht werden.

Sie sind Lagerhalter und haben offene Fragen zu diesem Thema? – Bitte zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne unverbindlich und unkompliziert.

2. Vergabe und Begründung des Sicherheitsstatus

Den Sicherheitsstatus „SPX“ kennt soweit jeder und die häufigste Begründung „KC“ ist, in unserer Branche, auch recht geläufig.

Aber aufgepasst, bei folgenden von den awb-schreibenden Spediteuren nicht ganz so oft eingesetzten aber dennoch auftretenden Begründungen, gibt es gem. der DVO (EU) 2017/815 aktuelle Veränderungen, welche ab sofort umzusetzen sind:

Grund für die Erteilung des Sicherheitsstatus, unter Angabe von

Unverändert:

  • „KC“, d. h. erhalten von bekanntem Versender
  • „RA“, d. h. ausgewählt von einem reglementierten Beauftragten

Entfällt in Deutschland:

  • „AC“, d. h. erhalten von geschäftlichem Versender

Oder – verwendetes Mittel oder Verfahren der Kontrolle, wie folgt:

Unverändert:

  • EDS-Geräte (EDS)
  • Sprengstoffspürhunde (EDD)
  • ETD-Geräte (ETD)

Änderung:

  • Durchsuchung von Hand (PHS) — (vorher „HS“)
  • Röntgengeräte (XRY) — (vorher „XRAY“)
  • Sichtkontrolle (VCK) — (vorher „Visual“)

Neu:

  • jede andere Methode (AOM) unter Angabe der angewandten Methode

Röntgengerät

3. Änderungen von Luft-Sicherheitsprogrammen werden gebührenpflichtig

Aufgrund der bevorstehenden Neuerungen der Luftsicherheits-Gebührenverordnung werden für die Einreichungen von Änderungen (Revisionen) des Luftsicherheitsprogrammes mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig Kosten entstehen.

Trotz dessen wird auch weiterhin die Anforderung gelten, dass die Programme und deren Änderungen immer eine behördliche Genehmigung erhalten müssen.

Somit ist es für Sie wichtig, dass Ihr Sicherheitsprogramm so geschrieben ist,

  • dass es die wichtigen luftfrachtrelevanten und individuellen Prozesse beschreibt,
  • jedoch nicht so detailliert ist, dass es aufgrund kleinerer Änderungen (bspw. Wechsel des Personals, welches Sicherheitskontrollen durchführt) ständig geändert werden muss.

Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe bei der Dokumentation benötigen, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.

Zoll und Außenwirtschaft

4. Der neue UZK im Echtheitsbetrieb

Durch den neuen Unionszollkodex müssen alle zollrelevanten Bewilligungen der Unternehmen, durch den Zoll, neu bewertet werden. Durch den UZK und die Neubewertung kann unteranderem auch die Sicherheitsleistung für Zoll-Aufschub-Konten auf 30% abgesenkt/reduziert werden.

Wenn Sie nun alle Daten für die Neubewertung und die neue Bürgschaft einreichen, können Sie leider nicht mit einem zügigen Bescheid rechnen.

Der Zoll hat sich ein Zeitfenster bis 2019 gesetzt und laut unseren Information rechnen die Sachbearbeiter des Zolls selbst, mit mindestens 5 Jahren Bearbeitungszeit, um die Berge an Neubewertungen und Anträgen abzuarbeiten.

5. Neue Seminartermine Zoll und Luftsicherheit

Neue Schulungstermine

Haben Sie Ihre Seminare schon geplant? Wir haben im Juni die neuesten Termine zu Luftsicherheit und Zoll für Juni bis Dezember veröffentlicht.

Alle Infos finden SIe auf unserer Homepage:

https://first-class-zollservice.de/seminartermine

Soweit unsere News im Juni,
mit herzlichen Grüßen aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
Seminartermine 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zum neuen Newsletter von First Class Zollservice im April 2017!

Heute haben wir 4 Themen für Sie:

  • Eine brandneue, kostenlose Broschüre für Transporteure
  • Infos für reglementierte Beauftragte zu den neuen Anforderungen bei der Warenannahme
  • Freie Plätze in der 35 Std. Schulung für Luftsicherheits- beauftragte in Frankfurt 15. – 18. MaiFreie Plätze in der 35 Std. Schulung für Luftsicherheitsbeauftragte in Frankfurt 15. – 18. Mai
  • Die Ergebnisse unserer Zufriedenheitsumfrage

1. Die brandneue, kostenlose Broschüre für Transporteure

Für Transporteure sind die neuen gesetzlichen Regelungen eine Herausforderung. Wir haben eine Broschüre erstellt, die in einfachen Schritten den Weg zur Zulassung als behördlich zugelassener Transporteur erklärt.

Sie können die Broschüre auf dieser Seite herunterladen:

https://first-class-zollservice.de/zulassung-transporteure

2. Neue Anforderungen bei der Warenannahme durch reglementierte Beauftragte

Für den annehmenden aber auch für die AWB-Schreibenden reglementierten Beauftragten sind folgende Änderung eingetreten.

Durch den annehmenden reglementierten Beauftragten (Lagerhalter) muss sichergestellt werden, dass die Personalausweisdaten (neben dem Namen auch die Nummer des behördlichen Ausweisdokumentes und das Geburtsdatum) des anliefernden Fahrers für die Dauer des Fluges, mindestens jedoch für 48 Stunden erfasst werden und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorgelegt werden können.

Diese Informationen werden, aus datenschutzrechtlichen Gründen, nicht an den Auftraggeber (in der Regel den awb-Schreibenden Spediteur) weitergeleitet. Die Daten müssen durch den Lagerhalter gem. §9 – Absatz 5 LuftSiG aufbewahrt werden. Nach Ablauf dieser Frist sind die personenbezogenen Daten durch den annehmenden regB (Lagerhalter) zu löschen. Löschen heißt in diesem Zusammenhang, dass die Daten unkenntlich gemacht werden, z.B. geschwärzt, ausradiert oder elektronisch gelöscht werden.

Nach den oben beschriebenen Sicherheitskontrollen, erfolgt die Erstellung eines Warenannahmeprotokolls durch den Lagerhalter. Dieser muss die oben beschriebenen Punkte dokumentieren. Informationen die aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht angezeigt werden dürfen, könnten mit einer Prüfungsbestätigung auf dem Warenannahmeprotokoll vermerkt werden.   Das Warenannahmeprotokoll wird anschließend durch den AWB-Schreibenden Spediteur in Bezug auf die oben beschriebenen Punkte/Sicherheitskontrollen überprüft.

Die genauen Verfahrensweisen müssen vom annehmenden regB sowie vom AWB-Schreibenden regB im Luftfrachtsicherheitsprogramm beschrieben werden.

3. Freie Plätze in der 35 Std. Schulung für Luftsicherheitsbeauftragte in Frankfurt vom 15. – 18. Mai

Dies ist das 4-tägige Seminar zur Qualifikation der Mitarbeiter als Luftsicherheitsbeauftragte.

In der zuvor schon ausgebuchten Schulung sind durch Umdisponierung Plätze frei geworden. Nutzen Sie die Gelegenheit.

Seminarinformation „Luftsicherheitsbeauftragte“ ansehen

4. Ergebnisse der Zufriedenheitsumfrage

Im März hatten wir Sie gebeten, uns in einer Umfrage zu sagen, wie gut Ihnen der Newsletter gefällt, und was wir besser machen können.

Heute stellen wir Ihnen die Antworten der Leser vor, und sagen, welche Verbesserungen wir uns vorgenommen haben.

Es haben genau 100 Personen teilgenommen.

Fazit: Die meisten Leser lesen den Newsletter regelmäßig und sind zufrieden mit der Verständlichkeit.

Und wie können wir den Newsletter noch besser machen?

Nur 5 Leser(innen) finden den Newsletter nicht nützlich. 95% Zufriedenheit ist ein tolles Ergebnis, über das wir uns sehr gefreut haben.

Leider haben die 5 unzufriedenen Abonnenten keine Verbesserungsvorschläge gemacht. Es wäre natürlich hilfreich gewesen, gerade von den unzufriedenen Lesern Tipps zu bekommen.

24 Leser haben die Gelegenheit genutzt, eigenes Feedback zu formulieren. Hier eine Auswahl Ihrer Vorschläge:

  • Noch ansprechender wäre eine Bildbeigabe, so wirkt er etwas trist. die Inhalte sind sehr informativ und über die unterschiedlichen Textdarstellungen gut gegliedert.
  • Man könnte mehr Grafiken einsetzen sowie eine Kooperation mit einer Nachrichtenagentur eingehen, und News im Bereich Transport mit einbauen um den Newsletter noch interessanter zu gestalten.
    Die Idee mit den Grafiken haben wir in diesem Newsletter schon umgesetzt.
  • Zoll Export wäre interessant—- Zollverfahren, AES etc… (UZK)
  • Weiterhin auf Änderungen / Neuerungen im Zollrecht hinweisen. Mir gefällt der Newsletter, so wie er ist, sehr gut.
    Wir werden Zoll in Zukunft etwas stärker gewichten.
  • Aktuelle Infos vom LBA zur Verfügung stellen.
  • häufigere Neuigkeiten
    Wir bleiben am Ball!
  • In der Betreffzeile ein Schlagwort die Thematik betreffend nennen, damit man sofort filtern kann, ob der Inhalt für einen persönlich interessant ist.
    Da bei mehreren Themen die Betreffzeile evtl. überfordert wäre, haben wir die Anregung dahingehend weiterentwickelt, dass wir ab heute gleich am Anfang des Newsletters die Themen übersichtlich auflisten.
  • Teilweise uninteressant für mich und dann verstehe ich in diesen Fällen auch die Zusammenhänge nicht.
    Mit der neuen Übersicht am Anfang des Newsletters können Sie jetzt schneller die Themen finden, die für Sie wichtig sind.
  • Sie können den Newsletter ja nicht individualisieren, oder? Von daher passt die Themenlage, auch wenn mich natürlich nicht immer alles interessiert. Ist aber bei der Tageszeitung auch so. So lange der Newsletter aktuell bleibt, was die Inhalte angeht, werde ich den Newsletter auch nicht abbestellen.
    Individualisierung ist ein spannendes Thema! Technisch ist es machbar, es bedeutet aber auch, dass jeder einzelne Leser uns mitteilen muss, über welche Bereich wir für genau diese Person schreiben sollen. Wir werden da mal häppchenweise mit der Umsetzung beginnen.

Vielen Dank für Ihre Anregungen!

Welche neuen Themen wird es in Zukunft geben?

In den letzten Monaten ging es im NL fast nur um die Luftsicherheit. Einige Leser haben sich gewünscht, dass wir mehr Zollthemen aufgreifen.

Außerdem hatten wir diese 3 Themen zur Abstimmung vorgeschlagen:

Der Renner ist ganz klar das Thema „Trends in der Logistik.“ Das Thema werden wir also sicher für Sie aufgreifen und Ihnen gelegentlich im Newsletter aktuelle Trends vorstellen.

Überrascht hat uns, wie wenig Interesse „Kundengewinnung und Marketing“ im Vergleich zu den anderen Themen findet.

Deutet das darauf hin, dass die Unternehmen schon voll ausgelastet sind? Das würde gleichzeitig das höhere Interesse an Produktivität erklären.

Schreiben Sie mir gerne Ihre Meinung dazu. Einfach auf diesen Newsletter antworten.

Knapp ein Drittel der Leser hat aber auch gesagt, der Newsletter ist schon umfangreich genug. Wie bekommen wir das mit den neuen Themen unter einen Hut?

Wenn wir in Zukunft zusätzliche Inhalte anbieten, werden wir diese als Artikel auf die Homepage stellen, und Ihnen im Newsletter nur den Link dazu anbieten. So können wir Ihnen neue Themen anbieten ohne eine kilometerlange Newsletter-Email zu verschicken.

Soweit unser April Newsletter, danke für Ihr Interesse.

Herzliche Grüße aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
Seminartermine 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

ich habe Ihnen in den letzten Wochen schon mehrfach über die bevorstehende Änderung des Luftsicherheitsgesetzes berichtet.

Wir wussten schon seit einiger Zeit, welche Änderungen es geben wird. Nur der Zeitpunkt war unklar.

Am 3. März 2017 (also letzten Freitag) wurde das Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit ist es nun gültig, und alle betroffenen Unternehmen müssen sich darauf einstellen.

Wann werden die Transporteurs-erklärungen ungültig?

Ein wichtiger Punkt ist der Zeitraum der einjährigen Übergangsfrist für Transporteure. Laut telefonischer Auskunft vom LBA am 7. März endet die Übergangsfrist am 04.03. 2018.

D.h. ab 4. März 2018 wird die Transporteurserklärung keine Gültigkeit mehr haben!

  • Bekannte Versender und reglementierte Beauftragte dürfen dann keine Transporteure ohne Zulassung mehr beauftragen.
  • Transporteure, die bis dahin das mehrmonatige Zulassungsverfahren nicht erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen dann keine sichere Luftfracht mehr transportieren.

Da verschiedene mehrwöchige Schritte in einer vorgeschriebenen Reihenfolge durchlaufen werden müssen, kann sich die Zulassung 6 bis 9 Monate hinziehen.

Wir haben für Sie auf dieser Seite neue, umfangreiche Informationen zur Transporteurszulassung bereitgestellt:

https://first-class-zollservice.de/zulassung-transporteure

Wichtig: Sofortige Änderungen bei der Warenannahme durch reglementierte Beauftragte

Bei der Warenannahme ergeben sich für reglementierte Beauftragte neue Anforderungen, die sofort OHNE ÜBERGANGSFRIST im Sicherheitsprogramm und in der Praxis umzusetzen sind.

Über die Details wird das Luftfahrtbundesamt in den nächsten Tagen informieren.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Amazon Gutscheine zu gewinnen

Nur noch bis Donnerstag läuft unsere Umfrage zur Newsletter-Zufriedenheit. Bisher haben 79 LeserInnen teilgenommen. Es gibt 3 Amazon Gutscheine zu gewinnen – die Gewinnchancen sind also hoch!

Machen Sie mit:

https://first-class-zollservice.de/umfrage-zur-newsletter-zufriedenheit

Bis zum nächsten Mal,
mit besten Grüßen aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
Seminartermine 2017

Sehr geehrten Damen und Herren, liebe Leser,

mit diesem Newsletter informieren wir Sie über drei wichtige Änderungen des Luftsicherheitsgesetzes und deren Auswirkungen.

Zuverlässigkeitsüberprüfungen

Eine größere Änderung des Luftsicherheitsgesetzes betrifft die Überprüfung des Personals. Unternehmen können aktuell noch intern die sogenannten beschäftigungsbezogenen Überprüfungen mit Ihren Mitarbeitern durchführen.

  • Die interne Durchführung der beschäftigungsbezogenen Überprüfung hat den Vorteil, dass keine Kosten entstehen und die Überprüfung, durch die eigenen Angaben und Bestätigungen der Mitarbeiter, sehr schnell und flexibel erfolgen kann.
  • Nachteilig ist dennoch, dass die Angaben nicht im Detail überprüft werden und somit keine „sichere Zuverlässigkeit“ besteht.

Die Änderung des Luftsicherheitsgesetztes sieht vor, dass die beschäftigungsbezogenen Überprüfungen zukünftig nicht mehr anerkannt werden.

Spätestens nach der Übergangszeit von einem Jahr, nach Inkrafttreten der Gesetzesänderungen, benötigen alle Mitarbeiter die Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. §7 LuftSiG.

Unseren Erfahrungen nach, gibt es bereits einige Unternehmen, die aus Sicherheitsgründen alle ihre Mitarbeiter einer behördlichen Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzogen haben. Diese Unternehmen sind in dieser Zeit sehr gut aufgestellt.

Alle anderen, die noch auf die Variante der beschäftigungsbezogenen Überprüfung zurückgegriffen haben, müssen nun ein Verfahren entwickeln, welches sicherstellt, dass zukünftig alle Mitarbeiter eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. §7 LuftSiG erhalten.

Aufgrund des zu erwartenden Andrangs, sollten die Beantragungen der Überprüfungen nicht zu lange hinausgezögert werden.

Bereits jetzt liegt die Bearbeitungszeit der Anträge teilweise bis zu 6 Wochen und das Gesetz wird erst in Kürze verabschiedet.

Zulassung Transporteure (Update)

In unserem letzten Newsletter informierten wir Sie bereits, dass Transporteure zukünftig ebenfalls eine behördliche Zulassung benötigen. Wir konnten weiterhin folgende Neuigkeiten für Sie herausfinden:

  • Es wird kein vor Ort Audit zur Zulassung der Transporteure durch das Luftfahrt Bundesamt stattfinden. Dafür werden voraussichtlich um so mehr unangemeldete Kontrollen durchgeführt werden.
  • Transporteure erhalten nach Ihrer Zulassung durch das Luftfahrt Bundesamt die Bezeichnung „behördlich zugelassener Transporteur“
  • Behördlich zugelassene Transporteure werden nach Ihrer Zulassung in einer Liste des LBA´s geführt.
  • Die Liste wird, allen Beteiligten der sicheren Lieferkette, auf einer passwortgeschützten Homepage, zur Verfügung gestellt.

Transporteure, die derzeit mittels Transporteurserklärung eingesetzt werden, müssen bis zum Ablauf der einjährigen Übergangsfrist vom Luftfahrt Bundesamt zugelassen sein.

Sie dürfen diese sonst keinesfalls weiterhin für den Transport von sicheren Luftfrachtsendungen einsetzen!

Gebühren des LBA

Wie in unserem Januar-Newsletter angekündigt, gibt es auch eine Veränderung der Gebühren des Luftfahrtbundesamts.

Mit Inkrafttreten des neuen Luftsicherheitsgesetzes, wird eine neue Gebührenverordnung eingeführt, die für alle Beteiligten der sicheren Lieferkette gilt.

Eine Veränderung wird u.a. die „bekannten Versender“ treffen, die bislang keine Gebühren für Ihre Zulassung und die behördlichen Kontrollen (u.a. auch Rezertifizierungsaudits) zahlen mussten.

Genaue Zahlen und weitere Änderungen können wir Ihnen hoffentlich im nächsten Newsletter mitteilen.

Luftsicherheitsschulungen jetzt auch am Wochenende

First-Class-Zollservice bietet ab sofort eine Reihe von Wochenendseminaren für Sicherheitsbeauftragte an.

Dies war insbesondere ein Wunsch von Transporteuren, bei denen die Mitarbeiter werktags oft im normalen Fahrbetrieb eingeplant sind.

Damit haben Transporteure (und selbstverständlich auch alle anderen interessierten Unternehmen) mehr Flexibilität bei der Planung der Schulungen für die angehenden Sicherheitsbeauftragten.

Die ersten 3 Termine finden im Mai, August und Oktober in Frankfurt statt.

Zeitnahe Termine für die 35 UE Schulung Luftsicherheitsbeauftragter

gemäß Kapitel 11.2.2 i.V.m. 11.2.5
der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998

Noch freie Plätze für folgende Seminar-Termine:

Frankfurt         – 13.03.2017 – 16.03.2017

Köln                – 27.03.2017 – 30.03.2017

München        – 06.03.2017 – 09.03.2017

Zur Seminarbeschreibung …

Schulung – Auffrischerschulung Luftsicherheitsbeauftragter

(alle 5 Jahre erforderlich)

Onlineschulung: 4 UE Auffrischung für Sicherheitsbeauftragte
gemäß Nummer 11.2.2. i.V.m. 11.2.5 der DVO (EU) 2015/1998“

Zur Seminarbeschreibung …

Soweit unsere News im Februar

Wir möchten mit First Class Zollservice für Sie in diesem Jahr noch mehr und besseren Service bieten als bisher. Deshalb laden wir sie nächste Woche zu der im Januar bereits angekündigten Zufriedenheits-Umfrage ein.

Dabei wird’s um die Frage gehen, wie wir den Newsletter für Sie noch nützlicher machen können. Ich bin gespannt auf Ihre Ideen!

Bis dahin mit besten Grüßen aus Raunheim

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p: +49 (0)6142 83 585 0
f: +49 (0)6142 83 585 20
a: Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w: first-class-zollservice.de
Seminartermine 2017

Transporteure müssen neuerdings Mitarbeiter zu einer Schulung für Luftsicherheitsbeauftragte schicken. Diese Mitarbeiter sind aber werktags oft in den normalen Betrieb eingebunden und können an den üblichen Seminarterminen deshalb nicht teilnehmen.

First-Class-Zollservice bietet deshalb ab sofort auch eine Reihe von Wochenendseminaren für Sicherheitsbeauftragte an. Damit haben Transporteure (und selbstverständlich auch alle anderen interessierten Unternehmen) mehr Flexibilität bei der Planung der Schulungen für die angehenden Sicherheitsbeauftragten.

Bei Fragen zu den Schulungen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

 

Incoterm DDP (Delivered Duty Paid) bedeutet, dass der Verkäufer für die Zoll- und die Einfuhrumsatzsteuer im Bestimmungsland verantwortlich ist.

Und wieder tritt das Problem auf, das der Verkäufer im Normalfall nicht EU ansässig ist, was er aber sein müsste um Zollanmelder zu sein und dadurch auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

In der Regel wird es so gehandhabt, dass der Spediteur des Verkäufers die Ware auf den Käufer anmeldet (oft sogar ohne dessen Wissen oder Zustimmung). Jedoch das Recht auf Vorsteuerabzug hat dieser in diesem Fall nicht. Das ist ein häufiger Trugschluss, denn dieses Recht kann mangels Verfügungsmacht entzogen werden. Wenn das bei einer Umsatzsteuerprüfung auffällt, verteuert sich die Ware i.d.R. um 19%.

Die Incoterms EXW und FCA verpflichten den Käufer die Ware abzuholen. Jedoch unterscheiden sich die beiden Klauseln bei gleichem Lieferort nur bezüglich der Pflicht der Verladung und der Zollabfertigung zur Ausfuhr. Pflicht des Käufers ist es bei EXW, Pflicht des Verkäufers bei FCA (mit Erfüllungsort vor Grenzübertritt).

Nach Artikel 267 Abs. 2 UZK ist es Fakt, dass der Verkäufer(Gebietsansässig) bei diesen Lieferbedingungen nicht der Ausführer sein kann, geschweige denn die Rechnung zu seinen Lasten ginge, genauso wenig, wie er die Verantwortung für die Beförderung hätte.

Resultierend daraus kann man ihn auch nicht einer Gestellungspflichtsverletzung zur Verantwortung ziehen. Ebenso ist er dadurch auch nicht mit Bußgeld zu belasten.

Im Zusammenhang mit internationalen Lieferungen entbindet bei der Incoterm EXW (Ex- Works) den Verkäufer von nahezu allen Pflichten.

In der Verantwortung des Käufers liegen die Auswahl des Frachtführers, die Verladung sowie die Ausfuhrzollabfertigung. Es ist dem Käufer jedoch nicht gestattet hier eine Zollanmeldung abzugeben, da der Käufer in der Regel nicht der EU ansässig ist.

Artikel 1 Nr. 19 Buchstabe c) DA bestimmt denjenigen als Ausführer, welcher befugt ist, über die Ausfuhr zu bestimmen.

Das EASA Safety Information Bulletin (SIB) No.: 2016-14R1 vom 12.10.2016 und die Verbesserung vom 13.10.2016 informiert über die Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit dem Samsung Galaxy Note7 an Bord von Luftfahrzeugen, so weist das Luftfahrtbundesamt (LBA) Fluggesellschaften und Passiergieren hin.

Der Hinweis unterliegt der möglichen Überhitzung der Akkus, welche eventuell durch die brennenden Lithiumbatterien Feuer fangen können. In diesem Zusammenhang weist das Luftfahrt-Bundesamt darauf hin, dass in verschiedenen Geräten Lithium-Ionen-Akkus eingebaut sind, allerdings mit unterschiedlichen Leistungen. Besonders batteriebetriebene Fortbewegungsmittel wie E-Bikes oder Hoverboards haben eine hohe Akkuleistung.

Diesbezüglich geht man ebenfalls von einem Brandrisiko aus, sodass auf Beschluss des ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) die Beförderung in Passagierflugzeugen seit dem April 2016 verboten wurde.

Nach den Regeln der geltenden Verpackungsvorschriften dürfen diese Geräte als Luftfrachtsendung in Frachtflugzeugen befördert werden.

Eine Ausnahme gilt bei medizinischen Mobilitätshilfen in Absprache mit der betreffenden Fluggesellschaft.

Der Sicherheitsbeauftragte hat die Pflicht für die Überwachung und Einhaltung der Sicherheitskontrollen zu sorgen. Es ist zwingend notwendig, dass ein Sicherheitsbeauftragter oder gegebenenfalls ein geeigneter Vertreter zeitnah zur Verfügung steht, bzw. vor Ort ist. Dies ist verpflichtend, da die Sicherheitsbeauftragten mit den entsprechenden Kompetenzen und Weisungsbefugnissen ausgestattet sind und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des reglementierten Beauftragten oder bekannten Versenders bei Fragen zur Luftsicherheit zur Seite stehen müssen.

Aber was heißt zeitnah vor Ort?

Generell hat ein Sicherheitsbeauftragter bei der Abfertigung von sicherer Luftfracht vor Ort zu sein. Auch wenn der Sicherheitsbeauftragte kurzzeitig nicht vor Ort ist, kann weiterhin sicher abgefertigt werden.

Sichere Luftfracht darf nicht abgefertigt werden, sofern für keine Stellvertreterregelung im Luftsicherheits-Programm gesorgt ist, wenn der Luftsicherheitsbeauftragte längerfristig nicht vor Ort ist, sei es wegen einer Weiterbildung, Urlaub oder gegebenenfalls wegen Krankheit.

Ist jedoch für  eine Stellvertretung gesorgt, so muss dieser ebenfalls eine entsprechende Schulung absolviert haben und zuvor einer Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 des LuftSiG unterzogen worden sein.

Über die Zeitspanne einer kurzfristigen bzw. angemessenen Zeit entscheidet das Luftfahrt Bundesamt derzeit noch individuell, empfohlen werden ca. 30 Minuten, in denen ein Sicherheitsbeauftragter vor Ort sein sollte. Allerdings ist diese Zeitangabe nicht in den derzeit gültigen Rechtsvorschriften festgeschrieben.

Grundsätzlich ist bei Consol-Sendungen die Angabe „SPX“, „SHR oder „SCO“ auf dem Master-AWB ausreichend. Mehr ist auch durch den Handlingsagent nicht zu überprüfen.

Auf dem H-AWB muss allerdings der Sicherheitsstatus der jeweiligen Einzelsendung vermerkt werden. Es steht Ihnen jedoch selbstverständlich frei, die entsprechenden Angaben der einzelnen Sendungen auf dem Manifest anzugeben. Eine Verpflichtung hierzu besteht grundsätzlich jedoch nicht.

Die Überprüfung der Vergabe des Status der Einzelsendung anhand nachvollziehbarer Unterlagen ist allein Aufgabe der nationalen Behörde.

Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zumindest der tatsächliche Inhalt der Einzelsendungen in einem frei einsehbaren Begleitdokument ersichtlich sein sollte.

Für den Fall, dass vor der Verladung in ein Luftfahrzeug noch eine Kontrolle (beispielsweise wegen unsicherer Anlieferung) durchgeführt werden müsste, muss der Luftsicherheitskontrollkraft bei der Kontrolle der tatsächliche Inhalt der Einzelsendungen bekannt sein. [Quelle: lba]

 

Brasilien ist als der 51. Unterzeichnerstaat außerhalb der Europäischen Union mit Wirkung vom 28.06.2016 dem Carnet ATA-Verfahren beigetreten.

Demnach kann für die vorübergehende Verwendung von Waren in Brasilien nunmehr ein Carnet genutzt werden.

Dies vereinfacht den Ablauf temporärer Ausfuhren nach Brasilien erheblich, da durch die Nutzung des Carnets nicht nur mindestens 4 Zollanmeldungen durch das Carnet ersetzt werden, sondern insbesondere die beim brasilianischen Zoll zu leistende Sicherheit/Kaution entfällt.

Der Nachweis der beruflichen Befähigung nach Artikel 39 wird zunächst in Deutschland keine Anwendung finden, da gegenwärtig weder eine Bildungseinrichtung noch ein Berufs- Wirtschaftsverband diesbezüglich anerkannt bzw. akkreditiert wurde. Das bedeutet, dass derzeit lediglich die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im mittleren und gehobenen nichttechnischen Zolldienst nach Artikel 27 Durchführungsverordnung (EU) 2015/2114 anerkannt ist.

Auf Grund dessen wird der Nachweis über die berufliche oder praktische Befähigung regelmäßig über eine
dreijährige  p r a k t i s c h e  Erfahrung im Zollbereich geführt (Artikel 27 Absatz 1) Durchführungsverordnung (EU) 2015/2114). Dies kann durch Arbeitszeugnisse aus vorherigen Arbeitsverhältnissen nachgewiesen werden.

Die Verfahrensanweisungen (Stand Januar) wurden wegen der Einführung des Unionszollkodex (UZK) neu aufgelegt. Dabei wurden die Rechtsgrundlagen aktualisiert, Begrifflichkeiten angepasst sowie Regelungen überarbeitet.

Neuerungen und Ergänzungen wurden in folgenden Bereichen der Verfahrensanweisung vorgenommen:

  • Erfassung des Warenverkehrs
  • Zollbehandlung
  • Ergänzende Zollanmeldung / Auszug aus dem Verzeichnis der Lagerbestände (Zugänge):
  • Versandverfahren
  • Ausfuhrverfahren
  • Lokale Auswertungen auf Anforderung

Quelle

Die Änderungen im Detail können in der ATLAS-Info 2750/16 nachgelesen werden.

Wegen in der Vergangenheit immer wieder aufgetretener Manipulationen an Zertifikaten wurden nun neue Richtlinien in Bezug auf Anmeldung und Durchführung von Schulungen festgelegt.

Mit Schreiben vom 26.01.2016 forderte das Luftfahrt Bundesamt alle Ausbilder auf, Schulungsbescheinigungen fälschungssicher zu gestalten. Wir haben daher Maßnahmen getroffen um das Fälschen unserer Zertifikate so schwierig wie möglich zu gestalten.

Alle unsere Zertifikate ab dem 01.02.2016 sind in Datenbanken hinterlegt und können jederzeit online überprüft werden. Sowohl bei unseren Online-Schulungen, als auch bei unseren offenen Seminaren erhalten Sie ein Zertifikat welches Sie online mit einem Link, oder einem QR-Code in unserer Datenbank verifizieren können.

Ab dem 01.02.2016 ausgestellte Zertifikate müssen durch den regB/bV auf Echtheit überprüft werden.

Mit Schreiben vom 09.06.2016 wurden alle schulungsverpflichtenden Unternehmen aufgefordert Zertifikate mit einer LBA-Zulassungsnummer (Ausbilderzulassung oder CBT-/WBT Zulassung) auf ihre Echtheit zu überprüfen.

Anerkannt werden dürfen nur noch Zertifikate, wenn sie Ihnen entweder im Original eingereicht worden sind oder Sie die Echtheit der eingereichten Bescheinigung erfolgreich im Verifizierungsservice des Ausstellers überprüft haben, diese Prüfung ist zu dokumentieren!

Nur beim Verfahren zum Selbstausdruck („Print@Home“) ist die Bescheinigung nicht zwingend einzeln von Hand zu unterschreiben. Durch unseren aufgedruckten QR-Code können Sie sofort nach dem Ausdruck online die Echtheit überprüfen.

Die Sicherheit des Luftverkehrs wird stetig verbessert: Für die Luftfracht werden sogenannte „sichere Lieferketten“ rechtlich geregelt. Arbeitnehmer in sicherheitsrelevanten Bereichen werden schärfer überprüft. Das Kabinett hat die Reform des Luftsicherheitsgesetzes auf den Weg gebracht.

Mit der Reform des Luftsicherheitsgesetzes wird das nationale Recht an die geänderten EU-rechtlichen Bestimmungen im Bereich der Luftsicherheit angepasst.

Auch die Vorschriften über die Zuverlässigkeitsüberprüfung von Arbeitnehmern in sicherheitsrelevanten Bereichen werden verschärft.

Künftig benötigen auch die Arbeitnehmer, für die bislang eine sogenannte beschäftigungsbezogene Überprüfung durch den Arbeitgeber ausreichend war, eine behördliche Zuverlässigkeitsüberprüfung.

Quelle

Dies betrifft insbesondere das im Frachtbereich tätige Personal, das damit in Zukunft einer stärkeren Kontrolle unterliegt.

Ab dem 01.07.2016 eröffnen wir für Sie unseren Kontroll-Standort in Hamburg!

First Class Zollservice & T. GmbH c/o HamCo
Weg beim Jäger 290, Geb. 390
22335 Hamburg, Flughafen

Röntgengerät zur Frachtkontrolle

  • XRAY / Röntgen
  • ETD / Sniffer
  • Handsearch
  • Visualcheck

Wir kommen mit unserem mobilen Sniffer auf Wunsch auch zu Ihnen ins Haus.

Unsere ausgebildeten Luftsicherheitskontrollkräfte führen diese Arbeiten direkt in Ihren Räumlichkeiten durch.

Voraussetzung dafür ist lediglich eine Beschreibung und Genehmigung dieser Kontrollmethoden in Ihrem Luftsicherheitsprogramm. Wir unterstützen Sie gerne bei der entsprechenden Anpassung Ihres Luftsicherheitsprogrammes.

Sniffer für manuelle Luftfrachtkontrolle

Ihr Ansprechpartner für First Class Zollservice in Hamburg

Herr Holger Hille
06142 83585-15

Mit der Niederlassung Mörfelden ziehen zum 1.6.2016 folgende Abteilungen an eine neue Anschrift um:

  • Zollabteilung
  • Schulungszentrum
  • Disposition

Sie finden uns ab 1.6. hier:

First Class Zollservice & T. GmbH
Hessenring 13 Eingang 2
64546 Mörfelden

In diesem Artikel informieren wir Sie über mögliche Änderungen, die im Jahr 2015 zum Thema ‚reglementierter Beauftragter‘ diskutiert werden.

Es geht dabei sowohl um die Frage, WER zukünftig noch den Status regB bekommen kann, als auch um die Frage, ob bestimmten Unternehmen ein bestehender Status entzogen wird.

Ob für Transportunternehmen und rein dokumentarisch tätige Vermittler zukünftig noch Zulassungen zum reglementierten Beauftragten ausgesprochen werden ist fraglich.

Im Raum steht, dass Beteiligte der sicheren Lieferkette, die selbst keine Sicherheitskontrollen durchführen, keinen Status als reglementierter Beauftragter mehr erhalten werden.

Konkret würde das heißen, dass nur noch Unternehmen die Zulassung erhalten werden, die folgende Tätigkeiten (standortbezogene Sicherheitskontrollen) durchführen:

  • Einlagerungen/Auslagerungen von Luftfracht in den eigenen Räumlichkeiten (ggf. auch angemietet)
  • Einlagerung von neutralen Waren die ggf. in den eigenen Räumlichkeiten als Luftfracht identifizierbar werden
  • Erstellung von Frachtdokumenten in Verbindung mit der Vergabe des Sicherheitsstatus für die Luftfrachtsendung, hier: AWB´s / HAWB´s, Consols.
  • Durchführung von Luftfrachtkontrollen in Verbindung mit der Vergabe des Sicherheitsstatus der Luftfrachtsendung, hier: Röntgen (XRAY, Handsearch, ETD,EDD, Visualcheck, etc.)

Alle anderen Unternehmer in der Logistik, bzw. der Lieferkette würden keine Zulassung zum reglementierten Beauftragten mehr erhalten.

Betroffen wären zum Bespiel:

  • Reine Transportvermittler ohne eigenes Lager und Erstellung von Frachtpapieren (AWB´s)
  • Reine „Auftragsvermittler“ ohne eigenes Lager und Erstellung von Frachtpapieren (AWB´s)
  • Reine Transportunternehmen ohne eigenes Lager und Erstellung von Frachtpapieren (AWB´s)
  • Transportunternehmen welche andere Fremddienstleister (unteranderem reglementierte Beauftragte und Transporteure mit Transporteurserklärung) einsetzen, welche über kein eigenes Lager verfügen und die Erstellung von Frachtpapieren (AWB´s) nicht vornehmen.

Verlieren Unternehmen ihren bereits bestehenden Status als reglementierter Beauftragter?

Bei den laufenden Überprüfungen des LBA wird ggf. geprüft, ob eine Zulassung gemäß der VO (EG) Nr. 300/2008 i.V.m. VO (EU) Nr. 185/2010 ausgesprochen wurde und weiterhin Bestand hat.

Mögliche Beispiele wären dann die obengenannten Fälle.

So könnte ein reines Transportunternehmen auch aufgrund seiner Dienstleistung nur mit einer Transporteurserklärung und ohne Zulassung als regB tätig sein.

Damit das Transportunternehmen trotzdem noch weitere Transporteure einsetzen darf, obwohl dieses selbst nicht mehr als regB zugelassen ist, wurde die neue Transporteurserklärung veröffentlicht.

Die neue Transporteurserklärung besagt:

Die Beförderung wird nicht als Unterauftrag an Dritte vergeben, es sei denn, der Dritte

  • verfügt über eine Transporteursvereinbarung mit dem reglementierten Beauftragten, dem bekannten Versender oder geschäftlichen Versender, der für die Beförderung zuständig ist oder
  • wurde von der zuständigen Behörde zugelassen oder zertifiziert oder verfügt über eine Transporteursvereinbarung mit dem unterzeichneten Transporteur, in der festgelegt ist, dass der Dritte die Beförderung nicht als Unterauftrag weiter vergibt und die in dieser Erklärung aufgeführten Sicherheitsverfahren einhält. Der unterzeichnete Transporteur trägt die volle Verantwortung für die Beförderung im Namen des reglementierten Beauftragten, bekannten Versenders oder geschäftlichen Versenders.“Reine Transport und –Auftragsvermittler würden ebenfalls keine Zulassung benötigen, da diese physisch nicht mit der Fracht in Verbindung kommen.

Änderung Reglementierter BeauftragterOb diese Änderungen in dieser Form umgesetzt werden ist noch unklar. Die Sachlage wird derzeit durch mehrere Behörden geprüft, es liegt derzeit aber noch keine endgültige Entscheidung vor.

Sollte dies so durchgesetzt werden, werden zukünftig sehr viele Unternehmen von der neuen Regelung betroffen sein und den regB Status entzogen bekommen, bzw. erst gar keinen Status vom LBA erhalten.

Sobald es neue Informationen oder gar klare Entscheidungen zu diesen Änderungen gibt, werden wir diesen Artikel aktualisieren.

Wenn diese neue Regelungen wie beschrieben eintreten, werden wir den betroffenen Unternehmen gerne Aufzeigen ob und welche Möglichkeiten es gibt, den regB Status zu behalten bzw. zu erlangen.

Sollten Sie Fragen oder konkreten Beratungsbedarf haben, nehmen Sie bitte hier Kontakt mit uns auf.

Waren eines bekannten Versenders, die bei einem regB lagern, dürfen nicht mit dem Status "SPX by KC" abgefertigt werden, sofern der Beförderungsweg der Ware eines bekannten Versenders erst beim regB entschieden wird (neutrale Einlagerung beim regB).

In diesen Fällen wäre der Status "SPX by RA" zu verwenden.

Grundsätzlich ist die Anwendung unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Die Einlagerung erfolgt neutral, unter der alleinigen Verantwortung des reglementierten Beauftragten, das heißt der Versandweg ist bei Einlagerung nicht bekannt und es werden regelmäßig verschiedene Versandwege genutzt.
  • Die Auswahl der zum Versand per Luftfracht bestimmten Waren erfolgt allein in Verantwortung des reglementierten Beauftragten. Das heißt, das System ist ausschließlich bei "Pick-and-Pack"-Verfahren anwendbar. Erfolgt der Versandauftrag seitens des Versenders für einen Artikel mit einer bestimmten Seriennummer ist dieses Verfahren nicht anwendbar.
  • Gleiches gilt, wenn lediglich ein einzelnes Frachtstück für einen Versender eingelagert wurde, zum Beispiel um es dann mit anderen Packstücken weiterer Versender per Luftfracht zu versenden.
  • Das Personal, welches die Waren für den Versand per Luftfracht auswählt, muss über die erforderliche Schulung gem. Nr. 11.2.3.9 des Anhanges der VO (EU) Nr. 185/2010 verfügen.
  • Die Sendungen, welche aufgrund Nr. 6.3.2.3 b) des Anhanges der Verordnung Nr. 185/2010 nach Durchführung aller erforderlichen Sicherheitskontrollen als "sicher" deklariert werden, erhalten den Status "SPX by RA".

Quelle: Luftfahrt Bundesamt

http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Reglementierter_Beauftragter/Aktuelle_Inforamtionen/Aktuelle_Informationen_node.html

Wieder ist ein Jahr vergangen und unsere Mitarbeiter freuen sich auf unsere diesjährige Weihnachtsfeier.

Unser Geschäftsführer verschickt persönlich die Einladungen an unsere fleißigen Mitarbeiter an den X-RAY-Anlagen, der Zollabteilung für Im- und Export, unsere Kundenberater für Luftsicherheit, Mitarbeiter im Qualitätsmanagement, unser Disposition und die Fahrer, die Abteilung für Luftsicherheitsschulungen, Zollschulungen und Schulungen im Bereich Zoll- und Außenwirtschaft und natürlich die Buchhaltung.

Wie schon in der Vergangenheit sollen die Mitarbeiter an diesem Abend ihre Arbeit vergessen, somit nicht an Schulungen von Sicherheitsbeauftragten oder Luftsicherheitskontrollkräften, Web Base Training Anmeldungen, T1 Erstellung, Luftfrachtsicherheitsprogramme, Sichermachen von Luftfrachtsendungen, Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001:2015, AEO-Zertifizierung oder gar an Rechnungen für ein internes Audit im Bereich Luftsicherheit denken.

Nach einem tollen Essen gab es lustige Unterhaltung durch einen Komiker und anschließend freuten sich alle auf die zur Tradition gehörenden Tombola mit vielen tollen Preisen.

So frisch gestärkt und motiviert freuen sich alle Mitarbeiter auf die neuen Herausforderungen im folgenden Jahr.

weihnachtsfeier-2014-01
weihnachtsfeier-2014-02
weihnachtsfeier-2014-03
weihnachtsfeier-2014-06
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Regulation (EU) No 185/2010, chapter 11.2.5 requires that, just like other security personnel within the secure supply chain, the so-called ‘Responsible Person’ must undergo the appropriate training.

Please remind your Known Consignors that the Responsible Person needs a 35 UE course for Responsible Persons.

You are required to add the training certificate to your documentation.

In May 2014, the EU and China signed a Mutual Recognition Agreement of Trusted Traders (AEO’s) in Beijing.  The EU press release details that simplified and speedier customs procedures and formalities will benefit certified traders  in by lowering the costs of transport.

Certified traders, who have been recognised as AEO’s, will benefit from a reduction of technical customs screenings and faster clearance times.

The aim the AEO status is to establish an secure international supply chain from supplier to consumer.

First Class Zollservice Ltd. supports companies on their way to certification as AEO or status updates from AEO-C  or AEO-S to AEO-F.

Any questions? Please get in touch:
email:

Using explosive trace detection equipment, explosive detection dogs, visual check and hand search, we can change the status of your consignment from ‘not safe’ to ‘save’ . You don’t even have to move your goods, our trained aviation security officers will visit you on your premises.

We only need a description of your security measures as stated in your aviation security programme.  If necessary, we can support you in updating your programme.

Any questions? Please get in touch:
Tel. 0049 (0)6142 – 835 85 0
Email:

Mittels Sprengstoff-Spurendetektionsgerät, Sprengstoff-Spürhunde, oder mittels Visualcheck und Handsearch können wir Ihre Luftfracht direkt vor Ort vom unsicheren Status in den sicheren Status versetzen. Unsere eigenen ausgebildeten Luftsicherheitskontrollkräfte führen diese Arbeiten direkt in Ihren Räumlichkeiten durch.

Voraussetzung dafür ist lediglich eine Beschreibung dieser Kontrollmethoden in Ihrem Luftsicherheitsprogramm. Selbstverständlich können wir Sie auf Wunsch
auch hier gern unterstützen diese  Änderungen vorzunehmen.

Für weitere Fragen, sprechen Sie uns an unter: Tel. 06142 – 835 85 0
oder per Email:

Im Mai 2014 wurde in Peking das Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) mit der EU und China unterzeichnet. Da in Zukunft die Verfahren vereinfacht werden und Kontrollen zügiger vonstattengehen,  hat die Pressemitteilung der EU Kommission dargestellt, dass die Vorteile zu Abkommens Unterzeichnung für zertifizierte Wirtschaftsbeteiligte in der Senkung der Kosten liegen werden.

Bei Ein- und Ausfuhr und Anerkennung als vertrauenswürdiges Unternehmen, kommen zertifizierte Wirtschaftsbeteiligte durch Verfahrenserleichterung  in den Genuss von weniger physischen Zollkontrollen und schnelleren Zollabfertigungen.

Die internationale Lieferkette vom Lieferanten bis zum Endabnehmer zu sichern, ist das Ziel bei einer AEO Zertifizierung. Auf dem Weg zur Zertifizierung des AEO sowie bei der Aufstockung des Zertifikatstatus von AEO-C oder AEO-S auf AEO-F, werden Unternehmen von der Firma First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH unterstützt.

Wir stehen Ihnen für Fragen hilfeleistend zu Seite ().

Der sogenannte „zuständige Beauftragte“ ist – ebenso wie das Sicherheitspersonal bei den anderen „Stellen“ im Sinne der sicheren Lieferkette, das für die Sicherheit in einem Unternehmen zuständig ist – auf Grundlage der VO (EU) Nr. 185/2010 Anhang Kapitel Kapitel 11.2.5 zu schulen.

Bitte erinnern Sie Ihre anerkannten geschäftlichen Versender daran, dass der zuständige Beauftragte eine 35 UE Schulung für Sicherheitsbeauftragte benötigt.

Bitte legen Sie sich den Nachweis über die absolvierte Schulung in Ihren Unterlagen ab.

Aktuell: Obwohl dieser Beitrag aus dem Mai 2014 stammt, hat er durch die Einführung der Zulassungspflicht für Transporteure im Jahr 2017 neue Aktualität erlangt.

Hier finden Sie eine Übersicht verschiedener Fachartikel und Formulare zur Zulassung der Transporteure.

Hier die ursprüngliche Nachricht zur Schulung der Fahrer, die als sicher deklarierte Luftfracht befördern:

Grundsätzlich sind Fahrer gem. Kapitel 11.2.7 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 zu schulen. Führen Fahrer jedoch selbst Sicherheitskontrollen durch, so ist eine Schulung gem. Kapitel 11.2.3.9 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 185/2010 erforderlich.

Sicherheitskontrollen sind in diesem Zusammenhang unter anderem:

„Wer den Frachtraum eines Fahrzeuges, mit dem Sendungen transportiert werden gemäß Nummer 6.6.1.1 der Anhangs der VO (EU) 185/2010 sichert oder überwacht“

Auszug gemäß Nummer 6.6.1.1 der Anhangs der VO (EU) 185/2010:

….ist der Frachtraum des Fahrzeugs, in dem die Sendungen befördert werden sollen, zu verschließen oder zu versiegeln, Fahrzeuge mit Planenabdeckung sind durch TIR-Seile zu sichern, damit etwaige Manipulationen unmittelbar zu erkennen sind, die Ladeflächen von Pritschenfahrzeugen sind zu überwachen,

Resultat:

Die Fahrer beim Transporteur, die ihr Fahrzeug selber öffnen und verschließen benötigen eine Schulung gemäß Kapitel 11.2.3.9 der Verordnung (EU) Nr. 185/2010.

Aufbauspie-der-reglementierten-Beauftragten-First-Class-gegen-Rutges

Am Samstag, den 10.05.2014, empfing die Mannschaft des reglementierten Beauftragten First Class Zollservice die Mannschaft des ebenso reglementierten Beauftragten Rutges Cargo in ihrer Halle in Bischofsheim.

Die Mannschaft von Rutges Cargo erwies sich als Gegner, mit dem die Jungs von First Class Zollservice  mithalten konnten. Im Angriff und in der Abwehr sowie im Tor wurde eine tolle Leistung gezeigt. Es entstanden schöne Spielzüge mit erfolgreichem Torabschluss.

Die Mannschaft von First Class Zollservice überraschte die Mannschaft von Rutges Cargo mit einem Tor in der ersten Minute. Doch leider kam es immer mal wieder zu einzelnen Unachtsamkeiten und Fehlpässen, so dass die Tordifferenz stets niedrig gehalten wurde J.

Das Spiel gestaltete sich trotz allem immer kämpferischer. Dadurch konnten sich die Mitarbeiter von First Class Zollservice – darunter Luftsicherheitskontrollkräfte und Ausbilder in den Bereichen Luftsicherheit sowie Zoll und -Außenwirtschaft, in den ersten Minuten der 1. Halbzeit an den Gegner herankämpfen und sogar kurzzeitig in Führung gehen.

First Class Zollservice spielte gut gegen einen ambitionierten Gegner. Leider ist es wieder das alte Lied: Wir schaffen nicht, die Dinger auch mal schmutzig ins Tor zu ballern.

Unser Luftsicherheitsausbilder Gul Nur sowie der Niederlassungsleister der Zollabfertigung Steffen Eifert scheitern mit Freistößen an Latte und Pfosten, auch Altan Altuntas der sich derzeit vorrangig mit temperaturempfindlichen Pharma-Transporten in der Disposition beschäftigt,  scheitert am Torwart, der seinen Schuss aus der Ecke kratzte.

Auf der Gegenseite hatte „Lewandowski“  nicht viele Chancen, weil unsere Abwehr gut steht und Zolldeklarant Chris alles wegfischt.

Reus musste zur Halbzeit verletzt raus, unser Fahrer Babi ersetzt ihn, später kommen dann noch Klose und unsere Luftsicherheitskontrollkraft Ballopiedro-Madau ins Spiel. Dann passen wir einmal nicht auf und schon klingelt es bei uns. Wir können eine Flanke von außen nicht verhindern und verlängern dann auch noch den Ball unglücklich auf den Fuß des heranrauschenden Stürmers, von da ins Tor. großer Mist.

Wir rennen wütend gegen das Tor von Presswurst an, ohne jedoch große Chancen zu haben.

Nach dem Abpfiff kommt es unter den reglementierten Beauftragten – Mannschaften zur Rudelbildung, Präsident Oellig kommt dabei leider etwas unter die Räder.

Zum Schluss jedoch, nach mehreren umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, ließen die Nerven und der Biss wieder nach. Der Angriff und die Abwehr wurden, im Gegenzug zum restlichen Spiel, etwas untergebuttert, was dazu führte, dass Rutges Cargo als Sieger vom Platz geht.

Das LBA hat 3 verschiedene Personalkategorien und drei verschiedene Schulungen für reglementierte Beauftrage und bekannte Versender festgelegt.

  • Personen mit Zugang zu Luftfracht oder Luftfrachtdokumenten 11.2.7 (Online-Schulung möglich) – Schulung gemäß 11.2.7 = 3UE / für Mitarbeiter die nichts mit LF/Export zu tun haben und ausschließlich Zugang zu diesen Bereichen haben – z.B. Importmitarbeiter in einem Großraumbüro mit Zugang zu Exportdokumenten
  • Personen die Sicherheitskontrollen durchführen 11.2.3.9 (Online-Schulung möglich) – Schulung gemäß 11.2.3.9 = vor Februar sogenannte 3+1 Std. Schulung / ab Feb. 7 UE (Diese Schulung haben fast alle Mitarbeiter, ist ab Feb. 2014 allerdings 7 Unterrichteinheiten!) für Personen die Zugang haben UND Sicherheitskontrollen durchführen (Sicherheitskontrolle=AWB schreiben, EU Datenbank prüfen, ungeschultes Personal/Besucher begleiten, etc.)
  • Sicherheitsbeauftragte – Schulung gemäß 11.2.5 = 35 UE / Sofern Sicherheitskontrollen durchgeführt werden benötigen Sicherheitsbeauftragte sofort zusätzlich zur 35 UE Schulung eine Schulung gemäß 11.2.3.9 ! (Entweder liegt noch eine alte 3+1Std Schulung vor, dann wird sie bis zum Ablauf von 5 Jahren anerkannt oder es muss die neue 7 UE gemacht werden / Die Auffrischungsschulung zur 35 UE Schulung vor Ablauf der 5 Jahre bleibt davon unberührt und muss trotzdem gemacht werden.

das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat in seiner Kontrollpraxis zuletzt vermehrt darauf hingewiesen, dass Spediteure/Reglementierte Beauftragte (RegB) erst dann den Luftfrachtbrief (AWB) erstellen dürfen, wenn von deren Lagerhaltern ein schriftlicher Wareneingangsschein mit Sicherheitsstatus vorliegt. Danach wäre eine Vorerfassung des Sicherheitsstatus in den Begleitdokumenten auch bei Sendungen, die von bekannten Versendern (bV) stammen, nicht zulässig gewesen.

Diese Auslegung des LBA hat in der speditionellen Praxis den dokumentarischen Prozess verzögert und zu vermehrten Arbeitszeiten geführt, ohne dass hierdurch ein merklicher Sicherheitsgewinn zu erzielen war.

Nach neusten Veröffentlichungen ist bei Sendungen von einem bV die Vorerfassung des Sicherheitsstatus im AWB zulässig.

Diese kann nach Auskunft des LBA frühestens dann erfolgen, wenn die Sendung beim bV abgeholt und der bV anhand der EU-Datenbank validiert wurde.

Entscheidend ist, dass die Dokumente zutreffend den Status der Sendung wiedergeben. Um dies zu gewährleisten, ist die Erstellung der Begleitdokumentation explizit im Luftfrachtsicherheitsprogramm zu beschreiben.

Quelle: DSLV / LBS – Landesverband Bayerischer Spediteure e.V.

Das ganze Jahr über schwitzen unsere Luftsicherheitskontrollkräfte nach §9 LuftSiG bei der Röntgenkontrolle, sie klettern in LKWs, öffnen Kisten so groß wie Garagen um Luftfracht zu sniffen und sie damit sicher zu machen.

Durch unsere Arbeit an 8 vom Luftfahrtbundesamt zugelassenen Standorten erhöhen wir maßgeblich die Sicherheit in der zivilen Luftfahrt.

Bordvorräte werden penibel geprüft, wir garantieren für höchste Sicherheit, uns entgeht nichts.

Unsere Mitarbeiter für Luftsicherheitsschulungen, für Zollschulungen, unsere Kundenberater für Luftsicherheit, die Mitarbeiter im Qualitätsmanagement, die Mitarbeiter im Zollbereich, unsere Fahrer und natürlich die Geschäftsleitung, alle geben 365 Tage im Jahr Ihr Bestes, nach ISO DIN 9001:2008, für die AEO-Zertifizierung, für das Qualitätssiegel der hessischen Weiterbildung e.V.
UND NATÜRLICH FÜR UNSER KUNDEN!

Doch einmal im Jahr, ein Tag im Jahr gehört uns, zu Weihnachten, wir treffen uns und geben dann an diesem einem Tag noch einmal die volle Power des ganzen Jahres,
wir feiern zusammen Weihnachten, aber richtig!

Weihnachtsfeier 2013 Weihnachtsfeier 2013 Weihnachtsfeier 2013 Weihnachtsfeier 2013 Weihnachtsfeier 2013 Weihnachtsfeier 2013

 

Geschicktes Ausweichen vor Hindernissen, sowohl unsere Zolldeklaranten wie auch unser Außendienst und unsere Kundenberater der Luftsicherheit konnten etwas dazu lernen.

Selbst für unsere Ausbilder der Luftsicherheitsschulungen und der Zollschulungen kam dieses Training sehr gelegen, schließlich verbringen Sie doch viel Zeit im Auto um

Schulungen z.B. für Sicherheitsbeauftragte oder Basisschulungen nach Kap. 11.2.3.9 in ganz Deutschland durchführen zu können. Schließlich haben wir als Schulungsunternehmen einen Auftrag, die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs zu verbessern.

Alle Teilnehmer können das erlernte auf dem Weg zu Ihren nächsten Terminen für die Luftsicherheit, für ihre täglichen Fahrten zum Zoll oder Kundenterminen beim reglementieren Beauftragten und bekannten Versendern nutzen, um sich und andere Verkehrsteilnehmer bei schwierigen oder gefährlichen Situationen vor schlimmeren zu bewahren.

Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC Fahrsicherheitstraining beim ADAC

Beim LaserTag konnte das First Class Team außerhalb der Luftfrachtsicherheit und den Zollabwicklungen zeigen, dass das Team unschlagbar ist.

Die ausgebildete Luftsicherheitskontrollkraft Pietro Madau hatte dabei den Trainer und Ausbilder der Luftsicherheitsschulungen Herrn Kevin Kapp ständig mit seiner Laserpistole herausgefordert. Letztendlich haben sich die zwei Experten aus der Luftsicherheit zusammen getan und das Team der Zollabfertigung und Disposition knapp geschlagen.

Zuletzt spielte auch der Ausbilder im Bereich Zoll und Außenwirtschaft hier noch mit und letztendlich kam es zu einem fairem Unentschieden.

Ein Lasertag in Wiesbaden für das First Class Zollservice - Team

Ein Lasertag in Wiesbaden für das First Class Zollservice - Team

Ein Lasertag in Wiesbaden für das First Class Zollservice - Team

Am Mittwoch den 15.01.2014 wird die "Union database on supply chain security" (RAKCD) aufgrund von planmäßigen Wartungsarbeiten am Betriebssystem zwischen 20:00 und 23:30 Uhr nicht verfügbar sein.

Mit in Kraft treten der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1116/2013 zur Änderung der VO (EU) Nr. 185/2010 ergeben sich drei Personalkategorien.

Diese müssen jeweils über eine eigene Schulung im Bereich Luftsicherheit verfügen:

  • §  Sicherheitsbeauftragte (Schulung gemäß Kapitel 11.2.5)
  • §  Personal mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht (Schulung gemäß Kapitel 11.2.7)
  • §  Personal, das Sicherheitskontrollen durchführt (Schulung gemäß Kapitel 11.2.3.9)

Es führen insbesondere folgende Personen Sicherheitskontrollen durch:

  • §  Personen, welche überprüfen, ob Mitarbeiter entsprechend geschult und zuverlässig sind
  • §  Personen, welche nicht geschulte und zuverlässige Personen begleiten und dafür Sorge tragen, dass niemand Zugriff zu identifizierbarer Luftfracht hat
  • §  Personen, welche den reglementierten Beauftragten unmissverständlich darauf hinweisen, wenn Luftfracht unsicher versendet wird
  • §  Personen, welche prozessbedingt den Zugang zum Sicherheitsbereich steuern
  • §  Personen, welche u.a. bei Fehlen von baulichen Mitteln die Gewährleistung dafür übernehmen, dass die identifizierbare Luftfracht vor unbefugtem Eingriff oder Manipulationgeschützt ist
  • §  Personen, welche identifizierte Luftfracht verpacken
  • §  Personen, welche für die vorschriftsmäßige Sicherung des Frachtraumes und die vorschriftsmäßige Durchführung des Transports von sicherer Luftfracht mit einem eigenen Fahrzeug verantwortlich sind
  • §  Personen, welche für die Unterzeichnung, Einhaltung und Aufbewahrung der Transporteurserklärung nach Anlage 6-E verantwortlich sind.

 

Im Zuge der Umstellung der Basisschulungen gemäß der VO (EU) Nr. 185/2010 Kap. 11.2.3.9 und Kap. 11.2.7 wird es höchstwahrscheinlich ab dem 01.02.2014 auch zu einer Veränderung der Schulungszeiten kommen.

Bisher beträgt die Schulungszeit nach Kap. 11.2.3.9 – 4 Unterrichtseinheiten, dies entspricht etwa 3 Zeitstunden.

Durch das neue Schulungssystem, ab dem 01.02.2014 wird sich die Schulungsdauer auf 7 Unterrichtseinheiten, entsprechend ca. 5,5 Zeitstunden verlängern.

Wir empfehlen Ihnen, Schulungen, die in den nächsten 6 Monaten ablaufen, jetzt schon durchzuführen um die kürzere Version noch nutzen zu können.

Alle Schulungen die vor dem 01.02.2014 durchgeführt werden, haben Bestandsschutz und sind somit ab Absolvierung 5 Jahre gültig.

Zudem beachten Sie bitte, dass es gemäß den neuen LBA-Änderungen keine Höherwertigkeit von Schulungen mehr gibt (Ausnahme 11.2.3.9/11.2.7), so müssen jetzt zum Beispiel auch Sicherheitsbeauftragte eine Schulung gemäß Kapitel 11.2.3.9 nachweisen können.

Aktuelle Schulungstermine zum Themenbereich Luftsicherheit können Sie unter Luftsicherheit-Ausbildung einsehen.

Update: Den Status des u.g. geschäftlichen Versenders gibt es mittlerweile nicht mehr.

Seit dem 1. April 2016 findet in Deutschland folgende, strengere Maßnahmen nach Artikel 6 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 300/2008 Anwendung:

  • Für in der Bundesrepublik Deutschland ansässige reglementierte Beauftragte wird die Möglichkeit ausgesetzt, geschäftliche Versender gemäß Ziffer 6.5.1 des Anhangs zur VO (EU) Nr. 2015/1998 zu benennen.
  • Es ist unzulässig, in der Bundesrepublik Deutschland Sendungen in ein Luftfahrzeug zu verladen, die allein den Sicherheitsstatus „SCO“, d.h. sicher ausschließlich für Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, haben.

Hier die ursprüngliche (nun veraltete) Nachricht:

Nachdem das LBA vor Kurzem veröffentlicht hat, dass ein Geschäftlicher Versender mindestens eine Person mit einer 35Std. Schulung (Schulung für Luftsicherheitsbeauftragte gemäß VO (EU) Nr. 185/2010 Kapitel 11.2.2 und 11.2.5) benennen muss, ist zudem aktuell veröffentlicht worden, dass Geschäftliche Versender ein Sicherheitsprogramm zu erstellen und fortzuentwickeln haben .

Ein Muster Sicherheitsprogramm für geschäftliche Versender wird auf der Homepage des Luftfahrt-Bundesamtes im Bereich „weitere Dokumente“ zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der nationalen Umsetzung der Vorgaben der VO (EU) Nr. 185/2010 wurde mit Wirkung vom 01. November 2013 ein Modulsystem zur Durchführung von Luftsicherheitsschulungen gemäß Kapitel 11 des Anhangs der VO (EU) Nr. 185/2010 in Kraft gesetzt.

Das bisherige Zulassungsverfahren, wonach alle Schulungsinhalte vor Durchführung einer entsprechenden Luftsicherheitsschulung von der zuständigen Behörde unter Vergabe einer Zulassungsnummer zu genehmigen waren, wird durch die Einführung des Modulsystems abgelöst.

Die für die Genehmigung individueller Schulungsprogramme zur Verfügung gestellten Musterlehrpläne sind ab sofort nicht mehr zur Erstellung von Schulungsprogrammen zu verwenden; mit Ablauf des 31. Januar 2014 verlieren sie ihre Gültigkeit.

Individuelle Zulassungen erfolgen künftig nur noch für computer- und webbasierte Schulungsprogramme.

Was bedeutet „Einstellung“ im Sinne der EU-Verordnung Nr. 185/2010?

Unter Einstellung von Personal beim reglementierten Beauftragten ist der Zeitpunkt des erstmaligen Einsatzes des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin im luftsicherheitsrelevanten Bereich zu verstehen.
Für welche Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen muss eine Überprüfung der Zuverlässigkeit erfolgen?

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines reglementierten Beauftragten, die ab dem 29.04.2010 eine Tätigkeit im luftsicherheitsrelevanten Bereich aufgenommen haben, benötigen eine Überprüfung der Zuverlässigkeit; für alle, die bereits vor diesem Stichtag im luftsicherheitsrelevanten Bereich gearbeitet haben ist eine Überprüfung der Zuverlässigkeit nicht notwendig.

Die Überprüfung der Zuverlässigkeit kann durch eine:

  • § beschäftigungsbezogene Überprüfung gemäß Kapitel 11.1.4 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 185/2010
  • § behördliche Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 Abs. 1 LuftSiG
  • § Ü2- oder Ü3- Sicherheitsüberprüfung nach § 9 oder § 10 SÜG

erfolgen.

Was gilt es bei einer beschäftigungsbezogenen Überprüfung zu beachten?

Bis 12.02.2013 genügte für eine beschäftigungsbezogene Überprüfung die Erfassung von zeitlichen Lücken im Lebenslauf. Ab 12.02.2013 (Berichtigung der deutschen Fassung der VO (EU) Nr. 185/2010) müssen darüber hinaus alle Beschäftigungsverhältnisse, Aus- und Weiterbildungen und sonstigen Tätigkeiten während der letzten fünf Jahre im Lebenslauf dargelegt und nachgewiesen werden. Das bedeutet, dass im Rahmen einer beschäftigungsbezogenen Überprüfung der Lebenslauf der betreffenden Person von dieser lückenlos erklärt werden muss.

Wie kann die zu überprüfende Person die erforderlichen Nachweise erbringen?

Die Angaben des Überprüften müssen durch das einmalige Vorlegen eines schriftlichen Nachweises (z.B. Arbeitszeugnis) bestätigt werden. Bei selbstständigen Tätigkeiten kann als Nachweis beispielsweise ein Handelsregisterauszug oder ein Gewerbeschein vorgelegt werden. Eine Aufbewahrung von Kopien dieser Nachweise ist nicht gefordert.

Was passiert, wenn in einem Lebenslauf zeitliche Lücken sind?

Lücken in Ausbildungs- und Beschäftigungszeiten von mehr als 28 Tagen sowie jedwede andere zeitliche Lücken im Lebenslauf sind aufzuzeigen und zu erklären. Bei Zweifeln an der Glaubhaftigkeit der Erklärungen ist von der einzustellenden Person ein schriftlicher Nachweis zu fordern.

Sollten ausnahmsweise (beispielsweise bei Reisen) keinerlei schriftliche Nachweise mehr vorhanden sein, sind im Personalgespräch gezielte Fragen zur Aufklärung des Sachverhaltes zu stellen und ein Vermerk über die Aussagen der Person anzufertigen und aufzubewahren.

 

Ende Oktober 2013 hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) bekannt gegeben, dass wahrscheinlich schon ab dem 01.11.2013 das neue modulare Schulungssystem im Bereich Luftsicherheit in Kraft treten soll.

Nachfolgend informieren wir Sie über die wichtigsten Veränderungen:

  • Das neue Schulungssystem wird in den meisten Fällen die Genehmigungspflicht von Schulungsprogrammen durch das LBA aufheben.
  • Kernstück ist der modulare Aufbau, der zukünftig doppelt vermittelte Inhalte an Personen mit mehreren Aufgabenbereichen vermeiden soll.
  • Auch bei der jeweiligen Dauer der einzelnen Schulungen wird es Veränderungen geben – die Details werden nach Inkrafttreten veröffentlicht.
  • Geplant ist, dass bereits absolvierte Schulungen Bestandsschutz haben.
  • Es wird wahrscheinlich eine dreimonatige Übergangsfrist geben.

Die „zuständigen Beauftragten“ bei geschäftlichen Versendern müssen bis zum 31.03.2014 eine 35-stündige Schulung für Sicherheitspersonal absolvieren.

Sofern Sie geschäftliche Versender anerkannt haben, achten Sie bitte darauf, dass Sie sich bis spätestens zum 31.03.2014 die Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß §7 LuftSiG und das Schulungszertifikat (35Std.) des zuständigen Beauftragten zukommen lassen. Wir werden Sie diesbezüglich zur Erinnerung im Februar 2014 noch einmal anschreiben.

Auszug LBA-Homepage:

Bei einem geschäftlichen Versender ist mindestens eine Person zu benennen, die für die Anwendung der Luftsicherheitsanweisungen für geschäftliche Versender und die Kontrolle ihrer Einhaltung zuständig ist (Anlage 6-D der VO (EU) Nr. 185/2010).

Dieser sogenannte „zuständige Beauftragte“ ist – ebenso wie das Sicherheitspersonal bei den anderen „Stellen“ im Sinne der sicheren Lieferkette, das für die Sicherheit in einem Unternehmen zuständig ist – auf Grundlage der VO (EU) Nr. 185/2010 Anhang Kapitel 11.2.2 i.V.m Kapitel 11.2.5 zu schulen.

Die Rechtslage hat sich diesbezüglich nicht geändert. Die Anwendung der Verordnung wurde von der EU-Kommission zwischenzeitlich jedoch konkretisiert. Alle zuständigen Beauftragten bei geschäftlichen Versendern sind daher im Sinne der Vorschrift zu schulen.

Der Mindest-Stundenansatz für die Schulung des Sicherheitspersonals, das bei Beteiligten der sicheren Lieferkette die allgemeine Verantwortung dafür trägt, dass ein Sicherheitsprogramm und seine Durchführung den allgemeinen Vorschriften entspricht, beträgt nach derzeitiger Rechtslage 35 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.

Die Übergangsfrist für die Durchführung der Schulungen im Sinne der VO (EU) Nr. 185/2010 von „zuständigen Beauftragten“ bei geschäftlichen Versendern wird bis zum 31. März 2014 festgelegt.

Kernaussage

Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) entsteht in der Regel bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern. Allerdings kann Einfuhrumsatzsteuer auch festgesetzt werden, sofern Pflichten im Rahmen des Zollverfahrens verletzt werden. Dies betrifft insbesondere Unternehmen der Logistikbranche, z. B. Lagerhalter.

Sachverhalt

Voraussetzung für den Abzug der Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer ist, dass der Unternehmer der den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen möchte, im Zeitpunkt der Einfuhr die Verfügungsmacht über die eingeführten Waren hat. Lagerhalter, die Aufgaben im Rahmen der Einfuhr von Waren für Dritte übernehmen, haben zu keinem Zeitpunkt die Verfügungsmacht über die bei Ihnen gelagerte Ware. Sie sind daher bisher nicht berechtigt Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer abzuziehen, die ihnen gegenüber aufgrund von Pflichtverletzungen festgesetzt wird.

Entscheidung

Das Finanzgericht Hamburg hat sich nun gegen die geltende Rechtslage gewandt. Nach Ansicht der Richter verstößt die entsprechende Vorschrift des Umsatzsteuergesetzes (UStG) gegen die europarechtlichen Vorgaben. Demnach kann auch ein Lagerhalter zum Abzug der Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer berechtigt sein, da nicht die Verfügungsmacht über die Gegenstände hierfür Voraussetzung ist, sondern die Verbringung der Waren in den zoll- und steuerrechtlichen freien Verkehr.

Konsequenz

Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesfinanzhof (BFH) eingelegt worden. Unternehmen, denen bisher der Vorsteuerabzug aus den genannten Gründen verwehrt wurde, können nun unter Berufung auf das anhängige Verfahren hiergegen vorgehen. Für aktuelle Fälle gibt es 2 Möglichkeiten. Zum einen kann wie bisher deklariert werden und der Abzug der Einfuhrumsatzsteuer dann im Wege des Einspruchs beantragt werden. Zum anderen kann die Einfuhrumsatzsteuer im Rahmen der Deklaration als Vorsteuer erfasst werden.

Allerdings muss dies ausdrücklich gegenüber dem Finanzamt offen gelegt werden, um den Vorwurf der Steuerhinterziehung entgegen zu wirken. Zu beachten ist hierbei, dass das Finanzgericht – entgegen dem UStG – den Abzug der Einfuhrumsatzsteuer nicht von deren Entrichtung abhängig macht. Das Gericht folgt damit dem Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Die Einfuhrumsatzsteuer sollte daher mit Festsetzung geltend gemacht werden und nicht erst nach ihrer Entrichtung. Sollte es diesbezüglich Widerstände geben, so kann auf das entsprechende Urteil des EuGH verwiesen werden und auf den Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013, der eine entsprechende Änderung des UStG vorsieht.

Eine ausführlichere Datei steht hier zum download bereit:
Vorsteuerabzug.pdf

Ab dem 01.11.2013 wird das jeweilige Passwort für den Zugang zum geschützten Bereich für reglementierte Beauftragte auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes geändert.

Das bisherige Passwort besitzt ab dann keine Gültigkeit mehr.

Die Zugangsdaten wurden bereits an die jeweiligen Hauptverwaltungssitze der zugelassenen reglementierten Beauftragten versendet.

Allgemeiner Hinweis zur Anerkennung von Transporteuren (mit Transporteurserklärung)

Als reglementierter Beauftragter beachten Sie bitte, bei jeder Anerkennung von Transporteuren, dass SIE für folgende Anforderungen und Einhaltung beim Transporteur die Verantwortung tragen:

  • alle Mitarbeiter des Transporteurs, die Ihre Luftfracht/Luftpost befördern, haben eine aktuelle Schulung des Sicherheitsbewusstseins erhalten,
  • die Integrität aller Mitarbeiter, die eingestellt werden und Zugang zur Luftfracht/Luftpost erhalten, wird anhand Lebenslauf und Ausweisdokument überprüft.
  • die Frachträume der Fahrzeuge werden versiegelt oder verschlossen
  • unmittelbar vor dem Beladen wird der Laderaum durchsucht und die Gültigkeit dieser Durchsuchung wird bis zum Abschluss des Beladens aufrechterhalten,
  • jeder Fahrer führt einen Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder sonstiges Dokument mit Lichtbild mit sich, der/das von den nationalen Behörden anerkannt ist
  • die Fahrer legen zwischen Abholung und Zustellung keinen außerplanmäßigen Halt ein. Ist dies unvermeidlich, kontrolliert der Fahrer bei seiner Rückkehr die Sicherheit der Ladung und die Unversehrtheit von Verschlüssen und/oder Siegeln.
  • Stellt der Fahrer Anzeichen von Manipulation fest, unterrichtet er seinen Vorgesetzten und die Luftfracht/Luftpost wird nur mit entsprechender Mitteilung zugestellt,
  • die Beförderung wird nicht als Unterauftrag an Dritte vergeben, es sei denn, der Dritte verfügt auch über eine Transporteursvereinbarung mit Ihnen,
  • es werden keine sonstigen Dienstleistungen (z. B. Lagerung) als Unterauftrag an andere Parteien vergeben als an reglementierte Beauftragte

Lücken im Lebenslauf

Wird die beschäftigungsbezogene Überprüfung durchgeführt, so müssen alle Lücken von der einzustellenden Person gegenüber dem reglementierten Beauftragten/bekannten Versender erklärt werden. Bei Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Erklärungen ist von der einzustellenden Person ein schriftlicher Nachweis zu fordern. Eine Ausnahme hiervon stellen Reisen dar, für die keine Nachweise (Tickets, Hotelrechnungen,…) mehr vorhanden sind. In solchen Fällen sind im Einstellungsgespräch gezielte Fragen zu der Reise zu stellen und ein Vermerk über die Aussagen der einzustellenden Person anzufertigen sowie aufzubewahren. Werden also im Rahmen der Einstellung Lücken festgestellt, muss für diesen Zeitraum nur ein schriftlicher Nachweis eingefordert werden, wenn Zweifel bestehen.

Beschäftigungsverhältnisse

Ab dem 1.Oktober 2013 muss über jedes Beschäftigungsverhältnis sowie über jede Aus- und Weiterbildung ein schriftlicher Nachweis vorliegen.

Dies gilt ebenso im Falle einer selbstständigen Tätigkeit. Als Nachweis kann zum Beispiel ein Handelsregisterauszug oder Gewerbeschein vorgelegt werden.

Diese Regelung gilt nicht rückwirkend für bereits eingestellte und beschäftigungsbezogen überprüfte Personen.

Auslegung des Begriffs „Einstellung“

Bislang mussten Personen mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht die bei einem reglementierten Beauftragten beschäftigt sind, der bereits vor dem 29.04.2010 zugelassen wurde, keine Sicherheitsüberprüfung nachweisen, wenn Sie bereits vor dem 29.04.2010 eingestellt wurden.

Diese Regelung wurde im Sinne der Anforderung an die Luftsicherheit präzisiert.

Unter Einstellung ist der Zeitpunkt zu verstehen, ab dem eine Person im Sicherheitsbereich eingesetzt wird. Ist eine Person bereits vor dem 29.04.2010 im Unternehmen beschäftigt, hat aber erst nach dem 28.04.2010 Zugang zu identifizierbarer Luftfracht erhalten, hat diese Person zumindest eine beschäftigungsbezogene Überprüfung nachzuweisen. Bestand der Zugang zum Sicherheitsbereich bereits vor dem 29.04.2010 wird keine Sicherheitsüberprüfung benötigt. Dies gilt nur für Unternehmen, die bereits vor dem 29.04.2010 den Status eines reglementierten Beauftragten innehatten.

Diese Auslegung ist ab sofort zu beachten. Während einer Übergangsphase bis zum 1. Januar 2014 besteht für alle reglementierten Beauftragten die Gelegenheit, ihre Sicherheitsüberprüfung entsprechend zu aktualisieren.

Gegebenenfalls ist dazu Personal, welches nach bisheriger Regelung keine beschäftigungsbezogene Überprüfung/Zuverlässigkeitsüberprüfung benötigte, nachträglich zu überprüfen.

Sofern ein reglementierter Beauftragter nur dokumentarisch tätig ist, ist kein Notfallplan gemäß Kapitel 10 des LFSP erforderlich.

Ab sofort sind wir auch in Bremen mit der Eröffnung eines weiteren Standorts
Vorort für unsere Kunden da.

First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
Schwaneweder Str. 48 A
28779 Bremen

Tel: +49 (0)421 6900 0800
Fax:+49 (0)421 6900 0802
Email:
LBA-Zulassungsnummer: DE/RA/00698-06/0813

• Luftfrachtsicherheit
• reglementierte Beauftragte
• bekannte Versender
• Schulungen
• Zugelassene Wirtschaftbeteiligte
• Qualitätsmanagementsysteme
• Containersicherheit Seefracht

Sollten Sie die Beschäftigungsbezogene Überprüfung für die Überprüfung Ihrer Mitarbeiter ausgewählt haben, so beachten und verwenden Sie bitte zukünftig nur noch das aktuelle anliegende Formular.

Jeweils an den Samstagen führen wir an verschiedenen Standorten die Weiterbildungsmodule nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKr FQG) durch.

Auch Wochenschulungen Mo. – Fr. nach Vereinbarung möglich.

Das Luftfahrt-Bundesamt beantwortet die Frage, ob es zulässig ist, dass der Sicherheitsbeauftragte eines reglementierten Beauftragten gleichzeitig zum Sicherheitsbeauftragten eines bekannten Versenders benannt wird, wenn er mit diesem in einem Vertragsverhältnis steht, wie folgt:

Der Einsatz eines Sicherheitsbeauftragten beim reglementierten Beauftragten und gleichzeitig beim bekannten Versender, die vertraglich mit einander verbunden sind, ist nicht möglich.

Eine sichere Lieferkette ist entsprechend den Vorgaben der EU-Verordnungen grundsätzlich nur gegeben, wenn daran mindestens ein bekannter Versender sowie ein reglementierter Beauftragter beteiligt sind. Die Aufgabe des reglementierten Beauftragten umfasst unter anderem die Prüfung, inwieweit der bekannte Versender die vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen einhält (Vier-Augen-Prinzip).

Der Einsatz des gleichen Sicherheitsbeauftragten beim reglementierten Beauftragten und beim mit ihm verbundenen bekannten Versender führt zu einer Interessenkollision. Im Ergebnis kann ein Sicherheitsbeauftragter in dieser Konstellation seinen Aufgaben nicht ordnungsgemäß nachkommen.

Quelle: www.lba.de

Ist es möglich, dass im AWB (Air Way Bill) als Eigentümer ein Unternehmen eingetragen ist, die Luftfracht jedoch bei einem anderen Unternehmen (das als bekannter Versender zugelassen ist) abgeholt wird?

Ja, diese Fallgestaltung ist möglich, wenn ein Hersteller von Waren diese „neutral“ einem anderen Unternehmen übergibt (meistens einem Dienstleister) und einzelne Sendungen erst im Verfügungsbereich des zweiten Unternehmens als Luftfracht identifiziert werden.

Die Verantwortlichkeiten für die Luftfrachtsendungen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 300/2008 sowie deren Durchführungsverordnungen trägt in diesen Fällen grundsätzlich das zweite Unternehmen. Daher können diese Unternehmen als bekannte Versender zugelassen werden, ohne Eigentümer der Waren zu sein.

Das Luftfahrt-Bundesamt prüft im Zulassungsverfahren, inwieweit das zweite Unternehmen die dargestellten Voraussetzungen erfüllt. Insbesondere wird die ordnungsgemäße Abwicklung des Übergabeprozesses sowie die Frage der tatsächlichen Verfügungsgewalt des zweiten Unternehmens überprüft.

Damit kann in diesen Konstellationen bei Erfüllen der übrigen Voraussetzungen im AWB der Status der Luftfrachtsendung mit „SPX by KC“ festgesetzt werden.