Änderungen im Bereich der beschäf­ti­gungs­be­zo­ge­nen Überprüfung (News)

Lücken im Lebenslauf

Wird die beschäf­ti­gungs­be­zo­ge­ne Überprüfung durch­ge­führt, so müs­sen alle Lücken von der ein­zu­stel­len­den Person gegen­über dem regle­men­tier­ten Beauftragten/bekannten Versender erklärt wer­den. Bei Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Erklärungen ist von der ein­zu­stel­len­den Person ein schrift­li­cher Nachweis zu for­dern. Eine Ausnahme hier­von stel­len Reisen dar, für die kei­ne Nachweise (Tickets, Hotelrechnungen,…) mehr vor­han­den sind. In sol­chen Fällen sind im Einstellungsgespräch geziel­te Fragen zu der Reise zu stel­len und ein Vermerk über die Aussagen der ein­zu­stel­len­den Person anzu­fer­ti­gen sowie auf­zu­be­wah­ren. Werden also im Rahmen der Einstellung Lücken fest­ge­stellt, muss für die­sen Zeitraum nur ein schrift­li­cher Nachweis ein­ge­for­dert wer­den, wenn Zweifel bestehen.

Beschäftigungsverhältnisse

Ab dem 1.Oktober 2013 muss über jedes Beschäftigungsverhältnis sowie über jede Aus- und Weiterbildung ein schrift­li­cher Nachweis vor­lie­gen.

Dies gilt eben­so im Falle einer selbst­stän­di­gen Tätigkeit. Als Nachweis kann zum Beispiel ein Handelsregisterauszug oder Gewerbeschein vor­ge­legt wer­den.

Diese Regelung gilt nicht rück­wir­kend für bereits ein­ge­stell­te und beschäf­ti­gungs­be­zo­gen über­prüf­te Personen.

Auslegung des Begriffs „Einstellung“

Bislang muss­ten Personen mit Zugang zu iden­ti­fi­zier­ba­rer Luftfracht die bei einem regle­men­tier­ten Beauftragten beschäf­tigt sind, der bereits vor dem 29.04.2010 zuge­las­sen wur­de, kei­ne Sicherheitsüberprüfung nach­wei­sen, wenn Sie bereits vor dem 29.04.2010 ein­ge­stellt wur­den.

Diese Regelung wur­de im Sinne der Anforderung an die Luftsicherheit prä­zi­siert.

Unter Einstellung ist der Zeitpunkt zu ver­ste­hen, ab dem eine Person im Sicherheitsbereich ein­ge­setzt wird. Ist eine Person bereits vor dem 29.04.2010 im Unternehmen beschäf­tigt, hat aber erst nach dem 28.04.2010 Zugang zu iden­ti­fi­zier­ba­rer Luftfracht erhal­ten, hat die­se Person zumin­dest eine beschäf­ti­gungs­be­zo­ge­ne Überprüfung nach­zu­wei­sen. Bestand der Zugang zum Sicherheitsbereich bereits vor dem 29.04.2010 wird kei­ne Sicherheitsüberprüfung benö­tigt. Dies gilt nur für Unternehmen, die bereits vor dem 29.04.2010 den Status eines regle­men­tier­ten Beauftragten inne­hat­ten.

Diese Auslegung ist ab sofort zu beach­ten. Während einer Übergangsphase bis zum 1. Januar 2014 besteht für alle regle­men­tier­ten Beauftragten die Gelegenheit, ihre Sicherheitsüberprüfung ent­spre­chend zu aktua­li­sie­ren.

Gegebenenfalls ist dazu Personal, wel­ches nach bis­he­ri­ger Regelung kei­ne beschäf­ti­gungs­be­zo­ge­ne Überprüfung/Zuverlässigkeitsüberprüfung benö­tig­te, nach­träg­lich zu über­prü­fen.