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Wegen der vie­len Anmeldungen haben wir für unser Zoll Seminar: “Welche Zollverfahren wann?” zusätz­li­che Termine bereit gestellt.

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Harter Brexit wahr­schein­li­cher denn je

Heute, am 30. Juli 2019, sieht es doch sehr nach einem har­ten Brexit aus. Die Nachrichtenmagazine titeln mit

  • Die Brexit-Fundamentalisten mei­nen es ernst (spiegel.de)
  • Johnson macht sich bereit für den Crash (sueddeutsche.de)
  • Johnson ver­wei­gert Treffen mit EU-Regierungschefs (handelsblatt.com)

Wer Handel mit Großbritannien betreibt, und sein Unternehmen noch nicht auf einen har­ten Brexit ein­ge­stellt hat, muss jetzt Gas geben. Im Video zei­gen wir eini­ge Punkte, die hin­sicht­lich der Zollabwicklung wich­tig sind.

Der Brexit und der Zoll

Für Unternehmen, die Handel mit Großbritannien betrei­ben, stellt der Brexit eine gro­ße Herausforderung dar. Auch wenn das Ausmaß noch nicht genau bekannt ist, wird klar:

Wer wei­ter­hin Handel mit Großbritannien betrei­ben will, muss sich auf eini­ge Neuerungen in die­sem Bereich ein­stel­len.

Bei einem Austritt Großbritanniens aus der EU wer­den neue Anforderungen an Unternehmen gestellt, die sonst kei­nen Handel mit Drittländern betrei­ben.

Doch wie genau läuft es ab?

Was ist zu beach­ten, wenn ich mei­ne Waren nun von und nach Großbritannien trans­por­tie­re?

Zuerst ein­mal gilt es zu beach­ten:

Großbritannien wird nun wie ein Drittland behan­delt.

Dadurch wird der Handel erschwert, eine umfang­rei­che Zollabwicklung wird erfor­der­lich. Unternehmen müs­sen nach neu­en Fachkräften suchen oder die eige­nen Mitarbeiter in Zollfragen fort­bil­den.

Nun heißt es: Zollanmeldungen durch­füh­ren.

Doch das muss gründ­lich geplant und orga­ni­siert wer­den.

Je nach Aufwand muss das Unternehmen ent­schei­den,

  • ob die Zollabfertigung an einen exter­nen Dienstleister abge­ge­ben wird oder
  • ob die Zollformalitäten im eige­nen Hause abge­wi­ckelt wer­den.

Da heut­zu­ta­ge fast alles auf dem elek­tro­ni­schen Weg erle­digt wird, sind Unternehmen, die die Zollformalitäten selbst abwi­ckeln möch­ten, gezwun­gen sich die pas­sen­de Software zu besor­gen.

Hier ist eine Anmeldung im IT-System ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem) erfor­der­lich.

Außerdem ist es seit 2009 für Unternehmen, die Import und Export mit Drittstaaten betrei­ben, zur Pflicht gewor­den eine EORI-Nummer zu bean­tra­gen. Diese Nummer ist Voraussetzung, damit ein Unternehmen Zollanmeldungen durch­füh­ren kann.

Sie dient zur Registrierung und Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten in der Europäischen Union.

Sobald die­se Schritte abge­schlos­sen sind, kann es auch schon los­ge­hen. Oder nicht?

Nicht ganz!

Unabhängig davon, ob Unternehmen mit einem Zollagenten zusam­men­ar­bei­ten oder die Zollformalitäten in Ihrem Hause selbst abwi­ckeln, ist ein gewis­ses Grundwissen in Sachen Zollabwicklung not­wen­dig:

  • Welche Zollverfahren muss ich ken­nen?
  • Gibt es Präferenzen, die anzu­wen­den sind? Was sind über­haupt Präferenzen?
  • Wie lau­ten die gene­rel­len Zollvorschriften in den betei­lig­ten Ländern?
  • Gibt es Ein- und Ausfuhrverbote oder -geneh­mi­gun­gen, die zu beach­ten sind?
  • Nicht jede Ware kann rei­bungs­los in ein ande­res Land trans­por­tiert wer­den:
    • Einige Waren unter­lie­gen ledig­lich Beschränkungen, ande­re wie­der­um unter­lie­gen gar Ein-und Ausfuhrverboten und dür­fen über­haupt nicht in das jewei­li­ge Land ein­ge­führt wer­den.
  • Die rich­ti­gen Warentarifnummern sind ent­schei­dend:
    • Jede Ware ist im Zolltarif einer (Tarif-) Nummer zuge­ord­net. Sie beschreibt die Ware in ihren Einzelheiten und legt fest, wel­che Abgaben und Vorschriften für sie gel­ten.

Und: Wie ist in die­sen Fragen Großbritannien ein­zu­stu­fen?

Erst wenn Ihr Unternehmen die­se grund­le­gen­den Voraussetzungen gemeis­tert hat, kann es rich­tig los­ge­hen.

Gerne unter­stüt­zen wir Sie bei allen Angelegenheiten rund um die Zollabfertigung.

Egal ob Ihr Unternehmen die Zollabfertigung selbst durch­füh­ren möch­te oder uns die­se wert­vol­le Aufgabe zu Teil wird.

    • Wir ste­hen Ihnen bera­tend zur Seite und über­neh­men, wenn erwünscht, die Zollabfertigungen für Ihr Unternehmen.
      Info zur Zollabwicklung
    • Wir bie­ten Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter inten­siv in die­sen Themenbereichen zu schu­len.
      Info zu Zoll Seminaren

Wir hier bei First Class Zollservice arbei­ten seit 1992 in der Zollbranche. Das sind 27 Jahre Know-how in der Zollabwicklung, auf die Sie zurück grei­fen kön­nen.

Unser regel­mä­ßig geschul­tes Team aus Zollexperten steht Ihnen 24 Stunden, 7 Tage die Woche für Ihre Fragen rund um die Zollabfertigung und den Brexit mit Rat und Tat zur Seite.

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