Wann hat Fracht ihren Ursprung in der Betriebsstätte?

Nur Fracht die ihren Ursprung in einem zuge­las­se­nen Betriebsstandort hat, darf über­haupt von einem bekann­ten Versender im Status sicher ver­sen­det wer­den.

Ursprung haben heißt:

  • die Versandware wird in einem zuge­las­se­nen Betriebsstandort eines bekann­ten Versenders her­ge­stellt und/ oder
  • die Fracht wird an einem zuge­las­se­nen Betriebsstandort eines bekann­ten Versenders aus Einzelstücken zusam­men­ge­stellt und ver­packt, wobei die Einzelstücke bis zur Erfüllung der Bestellung nicht als Luftfracht iden­ti­fi­zier­bar sein dür­fen.

Fracht, die ihren Ursprung nicht an dem Betriebsstandort hat (so genann­te Sendungen ande­ren Ursprungs), darf zwar von einem bekann­ten Versender ver­sen­det wer­den, muss jedoch zwin­gend vor der Verladung in ein Luftfahrzeug von einem regle­men­tier­ten Beauftragten kon­trol­liert wer­den und der Ursprung der Fracht muss ein­deu­tig nach­ge­wie­sen sein.

Dabei ist es ganz wich­tig, dass der bekann­te Versender den regle­men­tier­ten Beauftragten infor­miert, dass es sich bei der Luftfracht um soge­nann­te „unsi­che­re Luftfracht“ han­delt.

Wenn die­se Information dem regle­men­tier­ten Beauftragten nicht vor­liegt, wird die Luftfrachtsendung mög­li­cher­wei­se irr­tüm­lich als sicher ein­ge­stuft und es kommt nicht zu der gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Kontrolle.

Das kann zur Folge haben, dass ein ver­bo­te­ner Gegenstand bzw. ein Sprengsatz unent­deckt in ein Flugzeug gelan­gen kann. Die Folgen die­ser Nachlässigkeit kön­nen Immens sein und müs­sen ver­mie­den wer­den.

First Class Consults® unter­stützt Unternehmen kom­pe­tent bei der LBA Zulassung zum bekann­ten Versender oder regle­men­tier­ten Beauftragten. 

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