Was bedeu­tet der Sicherheitsstatus “Sicher-SCO”?

Luftfracht, die die­sen Sicherheitsstatus besitzt, darf aus­schließ­lich mit Nurfracht- bezie­hungs­wei­se Nurpostflugzeugen trans­por­tiert wer­den. Die Luftfracht erhält die­sen Status, wenn sie durch einen geschäft­li­chen Versender in Sendungsumlauf gebracht wur­de. Sie besitzt die­sen Status nur solan­ge wie sie vor Manipulation und unbe­rech­tig­ten Zugriff geschützt ist. Bei der Abfertigung der Fracht mit die­sem Sicherheitsstatus kann es mit­un­ter zu Wartezeiten und Verzögerungen kom­men.

Wenn die Vertriebswege und -bedin­gun­gen eines Unternehmens die­ses aber zulas­sen, kann der Versand der Luftfracht unter die­sen restrik­ti­ve­ren Bedingungen durch­aus aus­rei­chend sein (sie­he auch geschäft­li­cher Versender, gV).

Dieser Status SCO ist in Deutschland seit dem 1.4.2016 ver­bo­ten. Die Deutschen Unternehmen, die an der siche­ren Lieferkette für Luftfracht teil­neh­men, ist es unter­sagt die­sen Status wei­ter zu ver­wen­den.

Der Rest der EU kann die­sen Status noch wei­ter ver­wen­den. Frachtsendungen die durch ein ande­res EU Land nach Deutschland ein­ge­flo­gen wer­den und sich hier im soge­nann­ten Transit befin­den, wer­den mit­tels der bekann­ten Kontrollmethoden für ein Flugzeug sicher gemacht.

  • Mit einer Frachtröntgenanlage
  • Mittel einer Beschau
  • Mit einem Sprengstoffspurendetektor
  • Mit einem Sprengstoffspürhund

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