Nachweis der beruf­li­chen Befähigung bei Zollbeauftragten gem. Art. 39 (d) UZK fin­det kei­ne Anwendung

Der Nachweis der beruf­li­chen Befähigung nach Artikel 39 wird zunächst in Deutschland kei­ne Anwendung fin­den, da gegen­wär­tig weder eine Bildungseinrichtung noch ein Berufs- Wirtschaftsverband dies­be­züg­lich aner­kannt bzw. akkre­di­tiert wur­de. Das bedeu­tet, dass der­zeit ledig­lich die erfolg­reich abge­schlos­se­ne Ausbildung im mitt­le­ren und geho­be­nen nicht­tech­ni­schen Zolldienst nach Artikel 27 Durchführungsverordnung (EU) 2015/2114 aner­kannt ist.

Auf Grund des­sen wird der Nachweis über die beruf­li­che oder prak­ti­sche Befähigung regel­mä­ßig über eine
drei­jäh­ri­ge  p r a k t i s c h e  Erfahrung im Zollbereich geführt (Artikel 27 Absatz 1) Durchführungsverordnung (EU) 2015/2114). Dies kann durch Arbeitszeugnisse aus vor­he­ri­gen Arbeitsverhältnissen nach­ge­wie­sen wer­den.