Newsletter 04/2018

Liebe Leserinnen und Leser,

heu­te haben wir fol­gen­de Themen für Sie:

First Class Zollservice

  • Weiterer Ausbildungsplatz bei First Class Zollservice
  • Jetzt 4 Sprengstoffspürhunde buch­bar

Luftsicherheit

  • Zulassungen für Transporteure immer noch aktu­ell
  • Zwingende Einstufung als Luftfracht mit hohem Risiko
  • Benennungsschreiben für Sicherheitsbeauftragte

Zoll

  • Bereits AEO bewil­lig­te Unternehmen müs­sen den AEO Antrag erneut ein­rei­chen
  • Zugelassene Ausführer müs­sen AEO C Kriterien erfül­len
  • Änderung bei der Bewilligung der Verwendung beson­de­rer Verschlüsse

Dritte Ausbildungsstelle aus­ge­schrie­ben

Zusätzlich zu den in den vor­he­ri­gen Newslettern aus­ge­schrie­be­nen bei­den Stellen haben wir eine 3. Stelle zum 1.8.2018 aus­ge­schrie­ben.

Das Berufsbild ist Kfm./Kffr. für Spedition und Logistikdienstleistungen.

https://first-class-zollservice.de/stellenangebot-ausbildung-kaufmann-kauffrau-spedition-und-logistikdienstleistungen-1-8-2018-moerfelden-walldorf/

Hundestaffel auf 4 Sprengstoffspürhunde erwei­tert

Im Dezember sind wir mit 2 Sprengstoffspürhunden gestar­tet. Jetzt haben wir das Team auf 4 Hunde erwei­tert. Sie kön­nen unse­re Sprengstoffteams buchen für:

  • mobi­le Luftfrachtkontrollen
  • Kontrolle von Gebäuden und Veranstaltungsorten

Im Bild sehen Sie Sprengstoffspürhund Wotan bei einer Kontrolle in der Jahrhunderthalle Frankfurt.

Sprengstoffspürhund in der Jahrhunderthalle

News Luftsicherheit

Zulassungen für Transporteure immer noch aktu­ell

In der Praxis zeigt sich nach Ablauf der Übergangsfrist, dass eini­ge Transporteure sich nicht recht­zei­tig um ihre LBA Zulassung geküm­mert haben – und des­halb jetzt kei­ne siche­re Luftfracht mehr beför­dern dür­fen.

Betroffene Unternehmen kön­nen sich hier infor­mie­ren:

https://first-class-zollservice.de/transporteur-zulassung-lba/

Wen trifft die Wiederholungspflicht für Luftsicherheitsschulungen?

Das LBA hat dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in einer Reihe von Fällen Mitarbeiter die Luftsicherheitsschulung schon vor Ablauf der ursprüng­li­chen Gültigkeit wie­der­ho­len müs­sen.

  • Betroffen sind Personen, die über einen Zeitraum von 6 Monaten kei­ne luft­si­cher­heits­re­le­van­te Tätigkeit aus­ge­führt haben und sol­che Tätigkeiten nun wie­der auf­neh­men sol­len.
  • Das betrifft Sicherheitsbeauftragte und Mitarbeiter des eige­nen Unternehmens, aber auch Leiharbeiter und Mitarbeiter von Dienstleistern.
  • Werden die Schulungen nicht wie­der­holt, darf der jewei­li­ge Mitarbeiter nicht mehr im Luftfrachtsicherheitsbereich ein­ge­setzt wer­den.

D.h. obwohl die Schulung ursprüng­lich evtl. 5 Jahre gül­tig gewe­sen wäre, ist die Gültigkeit ver­fal­len, wenn man 6 Monate lang die ent­spre­chen­den Tätigkeiten nicht aus­ge­übt hat.

Damit das Luftfahrt Bundesamt die Einhaltung der Bestimmungen jeder­zeit prü­fen kann, müs­sen von Ihnen nach­voll­zieh­ba­re Aufzeichnungen geführt wer­den.

Die ein­zel­nen Bestimmungen, wel­che Schulungen und wel­che Aufgaben betrof­fen sind, sind recht kom­pli­ziert. Ebenso die Klärung, wie die Aufzeichnung am bes­ten erfolgt.

Nehmen Sie bei Informationsbedarf ger­ne Kontakt mit uns auf.

NEU: Zwingende Einstufung als Luftfracht mit hohem Risiko

Falls der anlie­fern­de Fahrer sich nicht aus­wei­sen kann oder will, muss Fracht auto­ma­tisch als “Luftfracht mit hohem Risiko” (HRCM) ein­ge­stuft wer­den.

Das gilt auch für bereits unsi­che­re Sendungen.

NEU: Benennungsschreiben für Sicherheitsbeauftragte

In der Vergangenheit war es aus­rei­chend, den Sicherheitsbeauftragten im Luftfrachtsicherheitsprogramm zu nen­nen. Neuerdings for­dert das LBA aller­dings zuneh­mend, dass die Sicherheitsbeauftragten nament­lich benannt wer­den.

Der Sicherheitsbeauftragte muss jetzt in einem spe­zi­el­len Formular, dem Benennungschreiben, benannt wer­den. Dieses Formular wird dann dem Sicherheitsprogramm als Anlage bei­gefügt.

Die aktu­el­le Version des Benennungschreibens kön­nen Sie auf der Homepage des LBA run­ter­la­den:

https://www.lba.de/SharedDocs/Downloads/DE/S/Reglementierter_Beauftragter/Benennung des SiBe.html

Ein Screenshot des Bennenungsschreibens für den Sicherheitsbeauftragten

News Zoll

Bereits AEO bewil­lig­te Unternehmen müs­sen den AEO Antrag erneut ein­rei­chen

Diese News betrifft Unternehmen, die bereits als „Authorised Economic Operator (AEO“ zuge­las­sen sind.

Sowohl der Antrag auf eine AEO Bewilligung (Vordruck 0390) als auch die ent­spre­chen­den Felder in der IT-Anwendung ATLAS-AEO wur­den um eini­ge Datenelemente ergänzt.

Damit für die bereits als AEO bewil­lig­ten Unternehmen die neu­en Informationen auch in ATLAS ein­ge­pflegt wer­den kön­nen, müs­sen Sie den Antrag neu aus­fül­len.
Den Link zum Antrag fin­den Sie am Ende der fol­gen­den News.

Bei den neu abge­frag­ten Daten geht es um:

  • Namen und Kontaktdaten der für Zollangelegenheiten zustän­di­gen Person
  • Name, Geburtsdatum und Privatanschrift der für das Unternehmen ver­ant­wort­li­chen Person
  • Angaben über wei­te­re Sicherheitszeugnisse des Unternehmens
  • Unternehmensgröße

Zugelassene Ausführer müs­sen AEO C Kriterien erfül­len

Für Unternehmen, die als Zugelassener Ausführer (ZA) bewil­ligt sind, gibt es eine Übergangsfrist bis zum 1.5.2019. Bis dahin muss das Unternehmen eine AEO C Bewilligung erhal­ten haben.

Es wird emp­foh­len, den Antrag bis spä­tes­tens 1.12.2018 zu stel­len.

Hierfür gilt auch der oben schon genann­te Vordruck 0390.

Das Formular 0390 kann auf der Homepage des Zoll in der Seitenspalte rechts run­ter­ge­la­den bzw. geöff­net wer­den:

http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zugelassener-Wirtschaftsbeteiligter-AEO/Antragsverfahren/Antragsformular/antragsformular_node.html

Änderung bei der Bewilligung der Verwendung beson­de­rer Verschlüsse

Wer bis zum 30. April 2016 eine Bewilligung als zuge­las­se­ner Versender bekam, hat­te auto­ma­tisch auch eine Bewilligung für die Verwendung beson­de­rer Verschlüsse.

Zugelassen waren dafür die beson­de­ren Verschlüsse “Tyden Seal” bzw. “Mini-Breakaway”. Diese Verschlüsse dür­fen im Rahmen einer Übergangsregelung nur noch bis zum 1. Mai 2019 benutzt wer­den.

Inhaber einer Bewilligung Zugelassener Versender, die bereits jetzt neue bzw. wei­te­re beson­de­re Verschlüsse – alter­na­tiv oder zusätz­lich zu den bei­den bis­he­ri­gen Verschlüssen – ver­wen­den möch­ten, kön­nen dies ab sofort bean­tra­gen.

Zukünftig – das heißt ab dem 01.05.2019 -darf dann nur noch die soge­nann­te Bednorz-Plombe, mit vor­lie­gen­der Bewilligung, ver­wen­det wer­den.

Soweit unser April Newsletter – für Rückfragen ste­hen wir wie gewohnt ger­ne ur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Holger Hille
Geschäftsführer
First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
p:+49 (0)6142 83 585 0
f:+49 (0)6142 83 585 20
a:Neckarstr. 45, 65479 Raunheim
w:first-class-zollservice.de
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