Was ist ein “geschäft­li­cher Versender”?

Ein geschäft­li­cher Versender ver­sen­det Post oder Fracht auf eige­ne Rechnung. Dessen Verfahren ent­spre­chen gemein­sa­men Sicherheitsvorschriften und Sicherheitsstandards, die es gestat­ten, die betref­fen­de Post oder Fracht mit Nurfracht- bzw. Nurpost-Luftfahrzeugen zu trans­por­tie­ren. Der Transport der Fracht im Bauch eines Passagierflugzeuges ist bei Fracht von einem geschäft­li­chen Versenders also nicht mög­lich.

Erlauben es die Vertriebswege, dass die Luftfrachtsendungen den Empfänger aus­schließ­lich mit Nurfracht- oder Nurpostluftfahrzeugen unver­sehrt und zeit­gleich errei­chen kön­nen, stellt der Status des geschäft­li­chen Versenders gege­be­nen­falls eine Alternative zum bekann­ten Versender dar. Für den geschäft­li­chen Versender gel­ten ähn­li­che Sicherheitsstandards wie für einen bekann­ten Versender.

Das behörd­li­che Zulassungsverfahren ent­fällt jedoch. , nach­dem der geschäft­li­che Versender eine Verpflichtungserklärung abge­ge­ben hat, wird er durch einen regle­men­tier­ten Beauftragten benannt. Mit die­ser Erklärung ver­pflich­tet sich das Unternehmen, die bestimm­ten Sicherheitsstandards zu erfül­len.

Die Möglichkeit als geschäft­li­cher Versender Sendungen sicher abzu­fer­ti­gen, ist seit dem 01.04.2016 für Deutschland aus­ge­setzt, ist jedoch in Europa wei­ter­hin anwend­bar. Beschrieben ist die Benennung des geschäft­li­chen Versenders in Nummer 6.5.2 des Anhangs der DVO (EU) 2015/1998.

Für deut­sche Unternehmen, die ohne auf­wän­di­ge Kontrollen Luftfracht ver­sen­den möch­ten, bleibt also seit 2016 nur die Zulassung zum bekann­ten Versender.

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